Experten warnen

Diese invasive Muschel erobert Österreichs Seen

© APA/H. BLATTERER
Experten warnen vor der weiteren Ausbreitung der invasiven Quagga-Muschel.
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Die ursprünglich aus den Zuflüssen des Schwarzen Meeres stammende Art wurde bereits in mehreren österreichischen Seen nachgewiesen und könnte weitreichende Folgen für Natur und Infrastruktur haben. Betroffen sind unter anderem der Attersee, Mondsee und Traunsee. Die Muschel haftet an Booten, Stand–up-Paddle-Boards, Angel- und Tauchausrüstung und kann so unbemerkt in weitere Gewässer eingeschleppt werden.

Gefahr für Seen und Wasseranlagen

Die Quagga-Muschel kann heimische Tierarten verdrängen und das ökologische Gleichgewicht in Seen verändern. Außerdem filtert sie große Mengen Plankton aus dem Wasser und kann Rohre, Filter sowie andere technische Anlagen verstopfen.

Experten warnen deshalb davor, die Ausbreitung der Muschel zu unterschätzen.

So können Wassersportler helfen

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollten Boote sowie Angel-, Tauch- und Wassersportausrüstung vor jedem Wechsel in ein anderes Gewässer gründlich gereinigt und vollständig getrocknet werden. Ein kurzes Abspülen reicht laut Experten nicht aus.

Schon ein einziges verschmutztes Boot könne ausreichen, um die Quagga-Muschel in einem weiteren See anzusiedeln.

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