Hollywood

Herz-Drama: Harvey Weinstein in Lebensgefahr

Harvey Weinstein
© Reuters
Drama hinter schwedischen Gardinen: Der tief gefallene Ex-Filmmogul Harvey Weinstein erlitt im berüchtigten New Yorker Gefängnis Rikers Island einen schweren gesundheitlichen Kollaps. Sein Herz machte plötzlich schlapp.
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Akuter Notarzt-Einsatz statt triste Knast-Routine: Der einstige Hollywood-Größte Harvey Weinstein (74) kämpft im Spital um sein Leben. Den tief gefallenen Ex-Produzenten, der derzeit im berüchtigten Gefängniskomplex Rikers Island in New York einsitzt, hat es gesundheitlich schwer erwischt. Wie das US-Portal TMZ berichtet, machten ihm zunächst die Folgen einer schweren Lungenentzündung zu schaffen. Als sich sein Zustand dramatisch zuspitzte und er kaum noch Luft bekam, schlug die Stunde der Mediziner. Weinstein wurde vor rund zwei Wochen Knall auf Fall in die Gefängnisstation des Bellevue Hospitals in Manhattan eingeliefert.

24-Stunden-Überwachung

Dort spielten sich brenzlige Szenen ab: Weinstein musste an Infusionen angeschlossen werden, sein angeschlagenes Herz wird seither rund um die Uhr lückenlos überwacht. Mit starken Antibiotika versuchen die Ärzte, der hartnäckigen Lungenentzündung Herr zu werden. Aus seinem engen Umfeld heißt es mittlerweile zwar, dass der 74-Jährige den absolut kritischsten Moment fürs Erste überstanden hat und es ihm den Umständen entsprechend ein bisserl besser geht. Von einer echten Entwarnung kann im Krankenbett aber keine Rede sein – der Zustand des MeToo-Symbols ist nach wie vor ernst, er ist noch lange nicht über den Berg.

Der gesundheitliche Kollaps trifft Weinstein in einer ohnehin nervenaufreibenden Phase: Er wartet hinter Gittern auf seine nächste Urteilsverkündung, die für September angesetzt ist. Erst im Jahr 2025 wurde er in einem spektakulären Wiederaufnahmeverfahren erneut wegen sexueller Nötigung schuldig gesprochen. Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass der ehemals mächtigste Mann Hollywoods im "Häfn" medizinische Schlagzeilen schreibt; schon in den letzten Jahren kränkelte er immer wieder schwer.

Zur Erinnerung: Weinstein gilt weltweit als der Stein des Anstoßes für die historische MeToo-Bewegung. Im Jahr 2020 brummte ihm ein New Yorker Gericht wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung stolze 23 Jahre Haft auf. 2022 setzte es in Los Angeles die nächste Schlappe – weitere 16 Jahre Gefängnis wegen ähnlicher Delikte. Zwar wurde der ursprüngliche New Yorker Schuldspruch im Jahr 2024 überraschend aufgehoben, doch die Justiz kannte im darauffolgenden Wiederaufnahmeverfahren 2025 kein Pardon und verurteilte ihn abermals wegen sexueller Nötigung. Ob er im September überhaupt persönlich zur Urteilsverkündung erscheinen kann, bleibt angesichts seines schwachen Herzens abzuwarten.

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