Repariert
Hundertwassers "Regentag" öffnet wieder seine Luken
Von 14 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher das ungewöhnliche Wasserfahrzeug im Gästehafen Tulln in Kleingruppen von maximal fünf Personen erkunden, wie die Stadtgemeinde am Freitag mitteilte.
Zehn Jahre Wohnen auf dem Wasser
Der im Februar 2000 verstorbene Hundertwasser hatte das Schiff Ende der 1960er-Jahre in Palermo als Transportschiff unter dem Namen „San Giuseppe T" erworben und umgebaut. Zehn Jahre lang lebte und arbeitete der Künstler an Bord, das Boot trägt unter der Nummer 703 sogar einen fixen Platz in seinem Werkverzeichnis. Nach Jahrzehnten auf Weltreise kam es 2004 per Fracht nach Europa und ankerte anlässlich der Ausstellung „Hundertwasser. Kunst – Mensch – Natur" schließlich in Tulln an der Donau.
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Aufwendige Rettung
Ein Gutachten hatte zahlreiche Schwindrisse und -spalten im Holz festgestellt, verursacht durch Wassereinbrüche. Die Folge: Von 2018 bis 2024 wurde die „Regentag" umfassend restauriert, finanziert von der Hundertwasser Gemeinnützigen Privatstiftung mit Unterstützung von Bundesdenkmalamt, Land Niederösterreich und der Stadt Tulln. Um zusätzliche Mittel aufzubringen, wurden 2023 zudem Originalgrafiken und Objekte aus dem Archivbestand der Hundertwasser Stiftung versteigert – Erlös damaligen Angaben zufolge rund 400.000 Euro.
Fazit: Nach Jahren der Restaurierung öffnet sich die „Regentag" wieder für neugierige Blicke.
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