12 Jahre danach

Jetzt packt Schumachers Arzt aus

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Mehr als zwölf Jahre nach dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher sprechen Beteiligte erstmals ausführlicher über das  Unglück in den französischen Alpen.
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Als Schumacher Ende Dezember 2013 nach seinem schweren Sturz ins Universitätsklinikum Grenoble gebracht wurde, war laut dem Neurochirurgen Professor Stephan Chabardès rasch klar, dass es sich um einen außergewöhnlichen Fall handelte.

Neben den schweren Kopfverletzungen mussten Ärzte und Pflegekräfte plötzlich auch mit dem enormen internationalen Interesse umgehen. Schon kurz nach der Einlieferung wurde deutlich, dass der Gesundheitszustand des siebenfachen Weltmeisters weltweit Schlagzeilen machen würde.

Ärzte kämpften um sein Leben

Wie internationale Medien berichten, wurde das gesamte Ausmaß der Hirnverletzungen erst nach weiteren Untersuchungen und medizinischen Eingriffen sichtbar.

Innerhalb des Ärzteteams sei früh klar gewesen, dass Schumacher in akuter Lebensgefahr schwebte. Die Kombination aus medizinischer Extremsituation und weltweiter Aufmerksamkeit habe das Klinikpersonal enorm gefordert.

Die neuen Schilderungen zeigen vor allem, unter welchem Druck die behandelnden Ärzte damals standen.

Auch Rettungspilot meldet sich zu Wort

Erstmals sprach nun auch jener Hubschrauberpilot ausführlicher über den Einsatz. Er hatte Schumacher nach dem Unfall von Méribel nach Grenoble geflogen.

Bereits am Unfallort seien außergewöhnliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Die Skipiste wurde abgesperrt, Informationen streng kontrolliert und die Rettungsaktion möglichst diskret abgewickelt.

Erst später sei vielen Beteiligten bewusst geworden, welche internationale Aufmerksamkeit der Einsatz auslösen würde.

Krankenhaus wurde zum Medien-Hotspot

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Besonders in Erinnerung geblieben seien die Tage nach dem Unfall. Vor dem Krankenhaus versammelten sich Journalisten und Kamerateams aus aller Welt.

Das Gelände rund um die Klinik verwandelte sich laut den Schilderungen praktisch in ein internationales Medienzentrum. Über Wochen blickte die gesamte Sportwelt nach Grenoble.

Keine neuen Informationen zum Gesundheitszustand

Wer auf neue Details zu Schumachers aktuellem Gesundheitszustand hofft, wird allerdings enttäuscht.

Weder Professor Chabardès noch der damalige Rettungspilot machten Angaben über die heutige gesundheitliche Situation des ehemaligen Rennfahrers. Die Familie Schumacher hält weiterhin konsequent an ihrer Privatsphäre fest und veröffentlicht keine medizinischen Informationen.

Die aktuellen Aussagen liefern daher vor allem neue Einblicke in jene dramatischen Stunden und Tage, die nach dem folgenschweren Skiunfall Ende 2013 folgten.

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