"Richtige Zeitpunkt"

Kane-Poker: Eberl lässt aufhorchen

Bayern-Spieler jubeln im Stadion nach einem Fußballspiel, einer reckt die Arme nach oben.
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Bayern-Boss: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt"
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Die Zukunft von Harry Kane beim FC Bayern nimmt konkrete Formen an. Nachdem der englische Torjäger bereits signalisiert hat, dass er sich einen Verbleib über 2027 hinaus vorstellen kann, hat nun auch die Klubführung die Gespräche offiziell bestätigt.

Sportvorstand Max Eberl erklärte am Samstag am Rande des Franz-Beckenbauer-Super-Cups bei "Sat.1": "Die Gespräche haben angefangen. Jetzt gucken wir, dass wir es hinkriegen."

Ein Mann in weißem Poloshirt steht lächelnd in einem Stadion mit unscharfem Publikum.
Max Eberl © Getty Images

Kane und die Bayern seien sich grundsätzlich einig, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll. "Sowohl Harry als auch wir haben uns ganz klar positioniert. Wir wollen gerne verlängern", sagte Eberl. Und fügte mit Blick auf den auslaufenden Vertrag hinzu: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Gespräche aufzunehmen, wir haben nur noch ein Jahr Zeit."

Vertragslaufzeit als möglicher Knackpunkt

Ganz einfach dürfte die Einigung allerdings nicht werden. Nach Informationen der "Abendzeitung" soll es vor allem um die gewünschte Vertragsdauer gehen. Bayern würde Kane demnach gerne bis 2029 binden. Der 33-Jährige soll dagegen einen Vertrag bis 2030 anstreben.

Eine mögliche Zwischenlösung – zwei weitere Jahre mit einer Option auf eine dritte Saison – soll für die Münchner derzeit offenbar nicht infrage kommen. Grundsätzlich wird eine Verlängerung aber als sehr wahrscheinlich eingeschätzt.

Dass Bayern Kane unbedingt halten möchte, überrascht angesichts seiner Leistungen nicht. Seit seinem Wechsel von Tottenham nach München hat der Kapitän der englischen Nationalmannschaft in 147 Pflichtspielen 146 Tore erzielt und weitere 33 Treffer vorbereitet. Der Weltklasse-Stürmer gehört damit zu den wichtigsten Leistungsträgern des deutschen Rekordmeisters.

Die Verhandlungen dürften nun Fahrt aufnehmen. Eberl machte jedenfalls deutlich, dass Bayern die Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben will.

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