Neuer Weg

Keine Friseure und Handys: Klopp führt strenge Regeln ein

Ein lächelnder Mann in Trainingsjacke des DFB steht im Freien und trägt eine schwarze Kappe.
© EPA
Jürgen Klopp steht kurz vor seinem erstem Länderspiel als neuer deutscher Nationaltrainer. Schon jetzt hat er einige neue Regeln eingeführt. Unter anderem dürfen die DFB-Stars sich keinen neuen Haarschnitt machen lassen.
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Auf Julian Nagelsmann folgt Jürgen Klopp. Nach der verkorksten WM 2026 soll der ehemalige BVB- und Liverpool-Coach die Wende für den deutschen Fußball schaffen. Der DFB hat ihn dafür mit einem Vertrag bis 2030 ausgestattet. Die neue Reise startet am Donnerstag gegen den Erzrivalen Niederlande, die ebenfalls mit Xavi Hernández einen neuen Trainer haben.

Schon vor seiner ersten Partie hat Klopp einige Veränderungen eingeführt. Wie die "Bild" berichtet, hat er vier strenge Regeln eingeführt. Dabei folgt der Deutsche dem neuen Frankreich-Coach Zinedine Zidane. Klopp verbietet seinen Spielern, sich im Teamhotel die Haare schneiden zu lassen. Ab sofort müssen die DFB-Stars ihre Friseurtermine vor der Ankunft im Teamhotel machen lassen. Friseure sind im Hotel nicht erwünscht.

Strengere Regeln für DFB-Kicker

Zudem geht der ehemalige BVB-Coach auch gegen Handys vor. Seine Spieler sollen vor einem Spiel nicht auf ihre Smartphones starren. Sie sollen gemeinsam das Stadion betreten und Abend zu essen. Damit möchte er den Teamgeist, die interne Kommunikation und die Disziplin verbessern.

Anders als Nagelsmann verringert Klopp auch die Familienbesuche während eines großen Turniers. Mit dieser Maßnahme soll die Gruppe zusammenbleiben. Aktuell gibt es keine Informationen zu möglichen Strafen. Laut der "Bild" möchte Klopp das Nationalteam "komplett verändern".

Mega-Kader für die Nations League

Der neue DFB-Coach will allgemein neue Wege einschlagen. Er nominierte unglaubliche 44 Spieler für seine ersten vier Länderspiele. Dabei geht es in der Nations League gegen die Niederlande, Griechenland, Serbien und wieder gegen Griechenland. Im Kader stehen 16 Spieler, die noch nicht für die A-Nationalmannschaft aufgelaufen sind.

Über den Mega-Kader sagte Klopp vergangene Woche: "Ich möchte so viele Spieler wie möglich kennenlernen. Es gibt keine A- oder B-Mannschaft. Die Kader werden so zusammengestellt, dass es auf dem Platz sowie im Hinblick auf Charakter und Erfahrung Sinn ergibt."

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