Marokko-Kapitän

PSG-Star Achraf Hakimi muss nach schweren Vorwürfen vor Gericht

Achraf Hakimi blickt im blauen Trikot mit ernstem Gesichtsausdruck direkt nach vorne.
© APA/AFP/FRANCK FIFE
Schwerer Schlag für Achraf Hakimi: Die Beschwerde des PSG-Stars gegen einen Vergewaltigungsprozess wurde abgewiesen. Dem Marokkaner droht in Frankreich nun das Strafgericht.
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Marokkos Fußball-Nationalspieler Achraf Hakimi steht vor einer schweren juristischen Bewährungsprobe. Das höchste französische Gericht, das Kassationsgericht in Paris, wies die Beschwerde des Verteidigers von Paris Saint-Germain gegen ein Strafverfahren ab. Damit muss sich der 27-jährige Profi wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor dem Strafgericht in Nanterre verantworten. Der genaue Termin für den Beginn der Hauptverhandlung steht derzeit allerdings noch nicht fest.

Ermittlungen rund um Vorfall aus dem Jahr 2023

Dem Außenverteidiger wird vorgeworfen, im Jahr 2023 eine damals 24-jährige Frau in seiner privaten Wohnung vergewaltigt zu haben. Hakimi bestreitet die Anschuldigungen seit dem Auftakt der polizeilichen Ermittlungen vehement und spricht von einer gezielten Falschbeschuldigung. Trotz der laufenden juristischen Untersuchung gehört der Profi weiterhin zum Stammkader des französischen Champions-League-Teilnehmers und führt Marokkos Auswahl als Kapitän aufs Feld.

Pfiffe und Buhrufe überschatten internationale Auftritte

Die schweren Vorwürfe begleiten den marokkanischen Superstar bereits seit längerer Zeit auf den Fußballplatz. Bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer geriet Hakimi regelmäßig ins Visier der Zuschauer. Bei gegnerischen Fans sorgte der Fall für emotionale Reaktionen, sodass der PSG-Profi etwa in der Partie gegen Schottland bei nahezu jedem Ballkontakt mit lautstarken Buhrufen und Pfiffen bedacht wurde.

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