Trick
Kurios: Deshalb sollten Sie zu jeder Wäsche Lockenwickler in die Waschmaschine geben
Lockenwickler haben normalerweise einen ziemlich klaren Job: Sie sollen aus glattem Haar schöne Wellen oder Locken machen. Doch wer noch ein paar alte Exemplare zu Hause hat, sollte sie nicht unbedingt aussortieren. Denn insbesondere Klett-Lockenwickler können auch außerhalb des Badezimmers überraschend praktisch sein. Sie sind robust, nehmen wenig Platz ein und lassen sich problemlos mehrfach verwenden. Doch was genau sollen sie in der Waschmaschine?
Dafür sind die Lockenwickler in der Waschmaschine gut
Die Antwort ist simpel: Sie können Haare aus der Wäsche aufnehmen. Die raue, klettartige Oberfläche der Lockenwickler eignet sich dafür, lose Haare aufzufangen. Während des Waschgangs bewegen sich die Wickler gemeinsam mit der Kleidung durch die Trommel. Dabei können sich Haare an ihrer Oberfläche verfangen, anstatt anschließend wieder an den Textilien zu kleben. Das kann insbesondere bei Kleidung interessant sein, die mit vielen Haaren in Kontakt kommt.
So funktioniert der Trick
Geben Sie einfach zwei bis drei saubere Klett-Lockenwickler gemeinsam mit der Wäsche in die Waschmaschine. Nach dem Waschgang nehmen Sie die Wickler heraus und entfernen die daran hängen gebliebenen Haare. Anschließend können Sie sie direkt für die nächste Wäsche wiederverwenden. Der Trick funktioniert dabei nicht wie ein magischer Haarentferner: Stark behaarte Kleidung sollte bereits vor dem Waschen möglichst gründlich von Haaren befreit werden.
Besonders praktisch mit Haustieren
Für Haushalte mit Hund oder Katze kann der Trick besonders interessant sein. Tierhaare können sich hartnäckig in den Fasern von Kleidung, Decken und anderen Textilien festsetzen. Die Lockenwickler können dabei helfen, einen Teil der losen Haare während des Waschens aufzufangen. Gerade bei regelmäßigem Waschen von Tierdecken oder Kleidung kann das eine zusätzliche Hilfe sein.
Achtung! Nicht jeden Lockenwickler verwenden
Am besten eignen sich klassische Klettwickler ohne Metallteile, scharfe Kanten oder lose Bestandteile. Bei empfindlichen Stoffen sollten Sie zunächst vorsichtig testen, ob die raue Oberfläche keine Fasern zieht oder beschädigt. Und auch die Waschmaschine selbst sollte regelmäßig gereinigt werden. Haare können sich beispielsweise in der Gummidichtung oder im Flusensieb sammeln.
Wer also noch alte Klett-Lockenwickler im Badezimmer herumliegen hat, muss sie vielleicht nicht mehr wegwerfen – sie können bei der nächsten Wäsche noch einen überraschend praktischen zweiten Job übernehmen.
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