Hochzeitstragödie
Kurz vor Trauung: Frau stirbt bei Junggesellenabschied
Die Vorfreude auf die für Samstag geplante Hochzeit hat sich für eine 37-jährige Italienerin und ihre Familie in einen absoluten Albtraum verwandelt. Die Frau, die als Angestellte im Prada-Werk in Valvigna arbeitete, reiste gemeinsam mit ihren Freundinnen für den traditionellen Junggesellenabschied auf die griechische Partyinsel Mykonos. In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es dort zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug geriet aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Wagen, in dem die Urlauberin saß. Für die 37-Jährige kam jede medizinische Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle.
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Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Eine ihrer mitreisenden Freundinnen erlitt bei dem heftigen Zusammenstoß ebenfalls schwerste Verletzungen. Sie schwebt derzeit noch in Lebensgefahr und wird in einem griechischen Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt. Die griechischen Behörden haben nach dem Vorfall umgehend ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet, um die genauen Umstände des folgenschweren Frontal-Crashs lückenlos aufzuklären. Nach dem Bekanntwerden der Tragödie im Heimatland der Verunglückten ordnete der dortige Prada-Chef Fabrizio Bertelli laut Berichten die sofortige Schließung des Werkes an, in dem die Frau beschäftigt war.
Große Bestürzung und Trauer
Auch die Heimatgemeinde San Giovanni Valdarno in Italien reagierte tief erschüttert auf die Nachricht aus Griechenland. In einer offiziellen Stellungnahme hieß es, dass die gesamte Gemeinschaft von Bestürzung und Schmerz erfüllt sei, da die junge Frau nur wenige Tage vor ihrer Hochzeit aus dem Leben gerissen wurde. In den sozialen Netzwerken bekundeten zahlreiche Arbeitskollegen öffentlich ihre Trauer und erinnerten an das unvergessliche Lächeln der Verstorbenen, während die Ermittlungen der Polizei auf Mykonos weiterlaufen.
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