Im Zuge der weltberühmten "Football Leaks" des deutschen "Der Spiegel" wurden Manchester City in den Jahren 2009 (ein Jahr nach der Übernahme durch die Abu Dhabi Group) bis 2018 Brüche des UEFA Financial Fair Play (FFP), der Pendant der Premier League PSR und auch Falschinformationen über Sponsorenverträge vorgeworfen.
2023 wurde der Verein, der stets seine Unschuld beteuerte und in der folgenden Zeit Gegenklagen folgen ließ, von der Liga in 115 Fällen angeklagt.
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Nun, nach immer weiterer Verzögerung ließ die Premier League die Bombe platzen: ManCity wird nur in einem einzigen der 115 Fälle nicht schuldig gesprochen!
Wie die Liga verkündet, gibt es noch keine Sanktionen und es wird erwartet, dass City Berufung einlegen wird.
Bereits einmal dafür bestraft
Laut dem Regelbuch der Premier League kann das Panel, das die Untersuchung leitet, Strafen von eine Rüge über Punktabzug bis hin zum Ausschluss aus der Premier League aussprechen. Da der Punktabzug rückwirkend gelten würde, wäre eine Aberkennung der Meistertitel (3) in dieser Zeit denkbar.
Bereits im Februar 2020 ging die UEFA wegen denselben Anschuldigungen gegen den Klub vor und sperrte sie für zwei Jahre aus allen UEFA-Wettbewerben inklusive 30 Millionen Euro Strafzahlung. Allerdings blockte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) das Urteil, weil diese laut UEFA-Regularien verjährt waren. Am Ende blieb eine Strafe von rund 10 Mio. Euro über.
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