Gericht

Lugner-Krimi: Steht Simone vor Millionen-Deal?

Frau in schwarzem Outfit mit Lichtern posiert vor blauem Hintergrund beim Diversity Ball.
© Andreas Tischler / Vienna Press
Der Nervenkrieg um das Erbe von Baumeister Richard Lugner steuert auf den nächsten Höhepunkt zu: Am morgigen Freitag (11. September) steht der Prozess wegen der Räumungsklage gegen Witwe Simone Lugner vor der nächsten Runde. Ein Insider enthüllt nun gegenüber oe24, dass sich plötzlich eine überraschende Wende andeutet – kommt jetzt der Millionen-Kompromiss?
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Der zähe gerichtliche Streit, der ganz Österreich seit Monaten in Atem hält, könnte morgen am morgigen Freitag ein überraschend schnelles Ende finden. Im Zentrum der Causa steht die Räumungsklage der Lugner-Privatstiftung, welche die Witwe des verstorbenen Baumeisters aus der  Villa in Wien-Döbling delogieren möchte. Was bisher nach einer unendlichen Schlammschlacht aussah, könnte sich nun mit einem Schlag auflösen.

Wie ein Insider gegenüber oe24 berichtet, verdichten sich die Anzeichen für eine außergerichtliche Einigung im letzten Moment. Demnach stehen die Zeichen zwischen den verfeindeten Parteien überraschend auf Annäherung, wodurch ein langwieriger Prozess abgewendet werden soll.

Die Fronten im Millionen-Poker weichen auf

Noch vor kurzem schienen die Positionen der beiden Streitparteien völlig unvereinbar zu sein, da die finanziellen Vorstellungen meilenweit auseinanderlagen. Die Fronten waren verhärtet, und eine gütliche Einigung schien in weiter Ferne zu liegen. Nun zeigt sich jedoch, dass der Verhandlungsdruck auf beiden Seiten massiv gestiegen ist.

Die ursprüngliche Forderung der Baumeister-Witwe lag bei stolzen 24 Millionen Euro. Im Gegenzug hatte die Privatstiftung Simone im Vorfeld ein Angebot in der Höhe von drei Millionen Euro unterbreitet, welches von ihr damals umgehend und ohne langes Zögern abgelehnt wurde. Die von ihr geforderten 24 Millionen Euro wird Simone zwar kaum auf ihrem Konto verbuchen können, dennoch bildete die ursprüngliche Offerte der Stiftung das Fundament für die jetzigen entscheidenden Gespräche.

Treffen in der goldenen Mitte?

Die große Frage, welche sich nun alle Beobachter stellen, lautet: Wo genau finden die Parteien im zähen Geldstreit zusammen? Der Informant geht davon aus, dass ein Vergleich in der goldenen Mitte zwischen den beiden Extremen die wahrscheinlichste Lösung darstellt.

Lugners Anwalt Florian Höllwarth. © oe24.TV

Ein Vergleich würde bedeuten, dass die Stiftung eine spürbar höhere Summe als die ursprünglich gebotenen drei Millionen Euro überweist, während Simone im Gegenzug ihre Maximalforderung herabsetzt und dem Auszug aus der Döblinger Nobelvilla zustimmt. Für alle Beteiligten wäre dies ein Befreiungsschlag nach Monaten der medialen und psychischen Belastung.

Maximaler Nervenkitzel am Freitag vor Gericht

Ob die Lager am morgigen Freitag tatsächlich den entscheidenden Schlussstrich ziehen und den Millionen-Deal unterzeichnen, bleibt vorerst abzuwarten.

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