16 bekannte Fälle

Mehrere Legionellen-Erkrankungen in OÖ gemeldet

Das Kepler Universitätsklinikum mit moderner Fassade und großem Eingangsschild bei Tageslicht.
© Kepler Universitätsklinikum/KK
Das Land Oberösterreich untersucht derzeit, wo sich die Betroffenen angesteckt haben könnten.
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OÖ. Mehrere Legionellen-Erkrankungen beschäftigen derzeit die oberösterreichischen Gesundheitsbehörden. Aktuell sind 14 Fälle aus Linz sowie zwei erkrankte Touristen bekannt. Die Bakterien können beim Einatmen feinster Wassertröpfchen eine schwere Lungenentzündung auslösen. Allein im Kepler Universitätsklinikum wurden bereits sechs Patientinnen und Patienten behandelt, teilweise auf der Intensivstation. Auch andere Krankenhäuser bestätigen entsprechende Fälle.

Infektionsquellen in Warmwasserleitungen?

Das Land Oberösterreich untersucht derzeit, ob die Erkrankungen auf denselben Bakterienstamm zurückzuführen sind und wo sich die Betroffenen angesteckt haben könnten. Dabei wird auch geprüft, ob mögliche Infektionsquellen in Warmwasserleitungen oder Duschanlagen liegen.

Legionellen vermehren sich vor allem in warmem, länger stehendem Wasser. Gefährlich werden sie erst, wenn vernebelte Wassertröpfchen eingeatmet werden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen. Neben hohem Fieber, Husten und Atemnot können schwere Verläufe eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich machen. Da die Erkrankung meldepflichtig ist, werden alle bestätigten Fälle an die Gesundheitsbehörden weitergeleitet.

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