Neue Hit-Single
Nach "The Voice Kids"-Sieg: So startet Emma Filipovic jetzt durch
Mit Können, Energie und unfassbar positiver Ausstrahlung überzeugte sie einst das "The Voice Kids"-Publikum und fuhr für das "Fanta Vier"-Coach-Duo Michi Beck und Smudo den Sieg der Show ein. Seither werkt Emma Filipovic zusammen mit ihrem Vater an ihrer Gesangskarriere. Neben der Schule, die sie nun mit der Matura abschließt, besucht die 18-Jährige eine Schauspielschule. Kurz vor den Ferien bringt Emma.Ems, wie sie sich nennt, eine neue Single. Der Talk über "Payback", "Kill Bill" und ihre Träume.
Shootingstar Emma Filipovic im Talk
Deine Karriere hat mit dem Sieg von "The Voice Kids" begonnen. War die Show ein wichtiges Sprungbrett bzw. wie wichtig ist es, danach selbst hart an der Karriere zu arbeiten?
EMMA.EMS: Auf jeden Fall war die Casting-Show ein tolles Sprungbrett. Man bekommt viel Aufmerksamkeit, weil die Sendung viele Menschen erreicht und auch auf Social Media sichtbar macht. Trotzdem muss man danach selbst weiterarbeiten. Eigene Songs entstehen nicht von allein, man muss dranbleiben – auch wenn ein Song einmal nicht so läuft wie erhofft.
Deine neue Single "Payback" ist von Quentin Tarantinos Kultfilm Kill Bill inspiriert. Was hat dich so fasziniert?
EMMA.EMS: Dieser besondere Vibe älterer Filme begeistert mich. Auch musikalisch bin ich mit den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen. Mein Vater ist Musiker, deshalb liefen bei uns Queen oder die Beatles. Das hat mich stark geprägt.
Worum geht es in dem Song "Payback"?
EMMA.EMS: Mich hat die Figur von Beatrix Kiddo, die Uma Thurman spielt, total inspiriert. Sie ist eine starke Frau, die ihren eigenen Weg geht und sich behauptet. Gerade für die Zeit, in der der Film spielt, finde ich das beeindruckend. Der Song steht für mich für diese Powerfrau.
Wie wichtig ist dir Female Empowerment?
EMMA.EMS: Das Thema bewegt mich schon sehr. Deshalb stehe ich auch sehr für Women Rights.
Du stehst kurz vor der Matura – hast sogar zwei Schulen besucht, nämlich auch eine Schauspielschule. Siehst du dich mehr als Sängerin oder als Schauspielerin?
EMMA.EMS: Schauspielerin zu werden, war schon immer mein Traum. Gleichzeitig ist Musik für mich ein wichtiger kreativer Ausgleich. Ich schreibe Songs, um Erlebnisse zu verarbeiten. Ich finde, beides geht so schön Hand in Hand. Welche Tür sich zuerst öffnet, wird sich zeigen – vielleicht öffnen sich ja sogar beide.
In Österreich als Sängerin oder Schauspielerin erfolgreich zu sein, ist ein harter Weg. Würdest du gerne ins Ausland gehen?
EMMA.EMS: Ja, mein Traum wäre England. Ich würde gerne in englischsprachigen Filmen oder Serien spielen. Meine Musik ist ohnehin auf Englisch, weil ich in einem englischen Kindergarten war. Zuhause sprechen wir Bosnisch.
Wie geht es nun nach der Matura weiter?
EMMA.EMS: Ich arbeite weiter an neuen Songs und plane meine erste EP. Gemeinsam mit meinem Papa entwickeln wir neue Ideen und Songs. Das ist ein unglaublich schöner Prozess.
Dein Vater hat deine musikalische Karriere von Anfang an gefördert und begleitet.
EMMA.EMS: Ja, er hat mich sehr motiviert – mit ihm zu jammen, ist immer toll. Er war aber nie streng, sondern hat auch immer ein gutes Gefühl dafür gehabt, wenn ich die Konzentration fürs Lernen oder einfach auch mal Zeit mit Freund:innen gebraucht habe. Wenn ich dann wieder mehr Energie und Motivation hatte, dann haben wir weitergearbeitet. Sprich, er kann sehr gut einschätzen, wie es mir im Moment geht oder ob ich gerade so genug Kapazität habe dafür.
Du bist ja Rapperin – hat sich dein Sound in den letzten Jahren verändert?
EMMA.EMS: Ja, derzeit lerne ich Gitarre, weil man so richtig gut Songs selbst schreiben kann. Und nicht jeder Song muss Rap enthalten. Wenn es passt, gibt es Rap oder Sprechgesang – ansonsten folgt der Song einfach seinem eigenen Gefühl.
Welche Künstler:innen inspirieren dich?
EMMA.EMS: Lana Del Rey, Queen, Freddie Mercury, Eminem, Kendrick Lamar und Kid Cudi. Ich bin da recht vielseitig. (lacht)
Nun bist du mit zwei Schulen, Matura, dem Songs-Schreiben etc. mit Arbeit sehr eingedeckt. Woraus schöpfst du diese Energie?
EMMA.EMS: Bei meiner Familie und meinen Freunden. Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig, sich auch kleine Auszeiten zu gönnen – tanzen zu gehen, einen Kaffee trinken oder einfach etwas für die Seele zu tun.
Wo sehen wir dich in zehn Jahren?
EMMA.EMS: Hoffentlich auf der Premiere eines Films, in dem ich mitspiele. Diesen Herbst bin ich übrigens im englischsprachigen Horrorfilm "SUPMARK" – Krampus verkehrt rum geschrieben –, einer Produktion des österreichischen Regisseurs Alexander Bruckner zu sehen. Und nein: Ich spiele nicht das Opfer. (lacht)
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