Niemand hat es gesehen!
Nächster VAR-Skandal: England-Tor hätte NICHT zählen dürfen
Die XXL-WM in Amerika wird zunehmend zur Endrunde der Fehlentscheidungen. Nach dem VAR-Wirbel bei Argentinien gegen Österreich und Ägypten ist nun auch Clement Turpin beim Viertelfinal-Kracher zwischen England und Norwegen ins Kreuzfeuer der Kritik geraten.
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Als Norwegen in Miami in Führung geht, ruderten die Wikinger auf der Tribüne wie noch nie gerudert wurde. Die Freude beim ersten WM-Viertelfinale in der Geschichte des Landes wurde aber noch vor der Pause von England-Star Jude Bellingham mit dessen Ausgleich wieder getrübt.
Doch nun gibt es Bildmaterial, das klar zeigt: Auch dieser Treffer hätte auf keinen Fall zählen dürfen. Zwar gab es in diesem Fall kein Foul, das vorangegangen war, dafür ist niemandem aufgefallen, dass das Spiel vor dem Treffer abgepfiffen werden müsste.
Video zeigt: Tor ist ungültig
Denn bevor Bellingham vor dem Wikinger-Tor aufgetaucht war, hatte Norwegen eigentlich einen Abstoß. Keeper Orjan Nyland wollte den Ball weit in die Spitze befördern. Dabei wurde allerdings die Sky-Cam getroffen und der Ball fiel ausgerechnet "Three Lion" Elliott Anderson vor die Beine, der umgehend Anthony Gordon einsetzte. Vom Neo-Barca-Star ging der Ball weiter zu Bellingham und die Briten konnten jubeln.
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Doch laut FIFA-Regulativ müsste bei einem Ball, der eine Kamera, ein Dach oder eine der großen Videoleinwände wie in Dallas berührt, abgepfiffen werden. Es sollte mit Schiedsrichterball weitergehen. Dem französischen Spielleiter dürfte das allerdings nicht aufgefallen sein und der VAR hat erneut nicht eingegriffen. Da half auch die Intervention von Nyland und Norwegen-Coach Stale Solbakken nichts und der nächste VAR-Skandal sorgt bei der WM für Wirbel.
Die FIFA schickte kurz nach Schlusspfiff eine Stellungnahme in die Öffentlichkeit. Demnach wurde sehr wohl wahrgenommen, dass der Ball, der mit einem Sensor versehen ist, keine Signale geschickt habe und deshalb der VAR nicht eingegriffen hat.
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