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Norwegen-Royals: Rückhalt nach Skandalen

Mette-Marit mit Sohn Marius Borg Høiby
© Getty Images
Der Beliebtheitsgrad beim Volk sackte wegen Marius und Mette-Marit kurzfristig ab und erholt sich nach dem Tod von König Harald V. wieder.
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Nach dem Tod des äußerst beliebten Königs Harald V. hat die norwegische Monarchie weiter an Rückhalt gewonnen. Laut einer am Dienstag vom Sender NRK veröffentlichten Umfrage des Instituts Norstat unterstützen 72 Prozent, also fast drei Viertel der Norweger die Monarchie in ihrem Land. Nur 20 Prozent der Befragten sprachen sich für eine andere Staatsform aus, acht Prozent waren unentschieden. Infolge mehrerer Skandale war die Zustimmungsrate für die norwegische Monarchie im Februar auf 60 Prozent gesunken. 27 Prozent der Bürgerinnen und Bürger des skandinavischen Landes wünschten sich damals eine andere Staatsform.

Mette-Marit
Mette-Marit © Reuters

Neue Königin ist Haakons Frau Mette-Marit. Die 53-Jährige war in den vergangenen Monaten wegen ihrer Freundschaft mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und des Vergewaltigungsprozesses ihres Sohnes Marius Borg Höiby in die Negativ-Schlagzeilen. Der 29-Jährige war im Juni wegen zwei Vergewaltigungen zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen das Urteil hat er Berufung eingelegt. Seit Mitte Juli verbüßt er seine Strafe im Hausarrest und trägt eine elektronische Fußfessel. Marius ist Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung vor ihrer Hochzeit mit Haakon und gehört formell nicht dem norwegischen Königshaus an.

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