Tour de France

Olympiasieger geigt auf, Drama um Shootingstar

Riesen-Hype um Olympiasieger Evenepoel.
© Getty Images
Das 26-km-Zeitfahren am Dienstag der letzten Tour-de-France-Woche war nichts für schwache Nerven.
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Während der belgische Olympiasieger Remco Evenepoel auf dem 26-km-Teilstück zwischen Evian-Les-Bains und Thonou-Les-Bains alles in Grund und Boden fuhr und mit 28,36 Sekunden Vorsprung auf Gesamt-Leader Tadej Pogacar gewann, spielte sich um einen 25-jährigen Deutschen ein Sturzdrama ab.

Pogacar fast gestürzt - Lipowitz verletzt out

Der Vorjahrs-Dritte Florian Lipowitz (Red Bull) stürzte auf der Abfahrt 6 km vor dem Ziel an einem Kanaldeckel, überschlug sich und verletzte sich beim Aufprall an einer Gehsteigkante so schwer an der Schulter, dass er die Tour beenden musste. Pogacar konnte an der Lipowitz-Sturzstelle gerade noch einen Crash verhindern.

Damit verlor die Tour den zweiten Podestanwärter innerhalb weniger Tage. Am Sonntag hatte Giro-Sieger Jonas Vingegaard bei einem ähnlichen Sturz das Schlüsselbein gebrochen.

Großschartner Etappen-13. und Gesamt-32.

Felix Großschartner, UAE-Teamkollege von Tour Dominator Pogacar, wurde mit 2:07 Min. Rückstand auf Etappensieger Evenepoel 13. und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz 32.

Weiter überlegen in Führung ist Pogacar mit 4:32 Minuten Vorsprung auf Evenepoel.

Noch drei Hammer-Alpenetappen

Bevor die 113. Tour de France am Sonntag in Paris zu Ende geht, stehen Donnerstag, Freitag und Samstag drei schwere Alpen-Etappen mit Bergankünften am Programm. Dabei gibt's erstmals zwei Zielankünfte in L'Alpe d'Huez.

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