"Ihn loswerden"

Panettiere-Mutter: Schwere Anschuldigungen gegen Freund ihrer Tochter

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Nach dem tragischen Tod von US-Schauspielerin Hayden Panettiere bricht ihre Mutter Lesley Vogel ihr Schweigen. Sie übt scharfe Kritik am Freund ihrer Tochter, der in den letzten Minuten bei ihr war.
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Nach dem Tod der bekannten US-Schauspielerin Hayden Panettiere hat sich ihre Mutter Lesley Vogel erstmals öffentlich zu dem verheerenden Verlust geäußert. Si erhebt schwere Anschuldigungen gegen den ehemaligen Lebensgefährten ihrer Tochter.

Brisante Details

Ein frisch veröffentlichter Polizeibericht aus der Stadt Greenville enthüllt brisante Details über die letzten Stunden im Leben des ehemaligen Hollywood-Stars. Demnach befand sich ihr On-Off-Partner Brian Hickerson zusammen mit seinem Bruder Zach in der Wohnung, als die Tragödie ihren Lauf nahm.

Panettiere und Hickerson, 2019. © GC Images

Schwere Anschuldigungen

In einem emotionalen Interview mit dem US-Sender NBC News ließ Lesley Vogel kein gutes Haar an Brian Hickerson. Sie machte deutlich, dass die Familie seit Jahren versucht habe, diesen Mann aus dem Leben ihrer Tochter zu entfernen:

"Diese Person in ihrem Leben, die wir schon seit geraumer Zeit loszuwerden versuchten, war bei ihrem Tod bei ihr, und das war Brian Hickerson."

Die Mutter zeigte sich zutiefst besorgt über den schädlichen Einfluss, den Hickerson auf ihre Tochter hatte. Es gebe eine lange, düstere Vorgeschichte, in der er der Schauspielerin immer wieder schädliche Verhaltensweisen ermöglicht und sie darin bestärkt habe. Sowohl die Mutter als auch der Vater der Verstorbenen seien deshalb seit langer Zeit in großer Sorge gewesen.

Düstere Vergangenheit

Die Beziehung zwischen der Schauspielerin und Hickerson war seit Jahren von massiven Turbulenzen geprägt. Zwischen den Jahren 2018 und 2022 kam es wiederholt zu Vorfällen von häuslicher Gewalt, die sogar zu Verhaftungen führten. Hickerson musste wegen Missbrauchs der Schauspielerin eine Haftstrafe im Gefängnis verbüßen. Dennoch wurden die beiden in den vergangenen Monaten wieder vermehrt gemeinsam in der Öffentlichkeit gesehen.

Lesley Vogel betonte im Interview, sie habe immer gewusst, dass die beiden insgeheim noch immer liiert waren. Die Sorge der Familie war offenbar begründet, wie die traurigen Ereignisse des vergangenen Wochenendes nun zeigen.

Der dramatische Polizeieinsatz

Der neu veröffentlichte Bericht des Greenville Police Department beschreibt den dramatischen Einsatz am Sonntagnachmittag im Detail:

  • Eintreffen der Einsatzkräfte: Die Beamten trafen um 13.50 Uhr in der Wohnung im Apartmentkomplex Judson Mill Lofts ein, in dem sich die Schauspielerin vorübergehend aufhielt.
  • Lebensrettende Maßnahmen: Rettungskräfte und Feuerwehrleute führten über einen längeren Zeitraum hinweg eine Herzdruckmassage durch.
  • Keine äußeren Spuren: Die Einsatzkräfte stellten fest, dass es keine offensichtlichen physischen Gründe dafür gab, dass die Frau nicht reagierte.
  • Verhalten der Zeugen: Während Hickersons Bruder Zach extrem emotional reagierte und beim Zusehen der Reanimationsversuche weinte, zeigte Brian Hickerson laut Polizeibericht keinerlei Emotionen, bis seine Partnerin schließlich offiziell für tot erklärt wurde.

Laut dem Bericht händigte Hickerson den Polizisten schließlich eine Tasche mit Medikamenten aus, die seine Partnerin vor ihrem Ableben eingenommen haben soll. Zudem wurde auf einer Matratze in der Wohnung das Notfallmedikament Narcan gefunden, das zur Behandlung von Opioid-Überdosierungen eingesetzt wird.

Doppelte Tragödie für Familie

Für Lesley Vogel ist der Verlust ihrer Tochter ein weiterer unvorstellbarer Schicksalsschlag. Erst im Jahr 2023 verstarb ihr Sohn Jansen unter ebenfalls tragischen Umständen. Unter Tränen erklärte die trauernde Mutter, dass sie nun Trost in dem Gedanken finde, dass ihre Kinder wieder vereint seien:

"Ich fühle einfach, dass sie bei ihrem Bruder ist und die beiden nun ihren Frieden gefunden haben."

Lesley Vogel mit Jansen Panettiere. © Getty Images

Auch zu dem bewussten Kontaktabbruch, den Vogel im vergangenen Oktober zu ihrer Tochter gewählt hatte, äußerte sie sich. Dies sei eine schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung aus ganz spezifischen Gründen gewesen, die jedoch niemals auf einen Mangel an Liebe, Fürsorge oder Besorgnis zurückzuführen gewesen sei. Nun wartet die Familie auf die finalen Ergebnisse der Obduktion, während die Ermittlungen der Gerichtsmedizin und der Polizei in Greenville weiterlaufen.

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