Energie-Krise

Polen zieht Notbremse gegen hohe Gaspreise

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Die polnische Regierung plant für 2027 eine Preisobergrenze für Erdgas zum Schutz von Privathaushalten und wichtigen öffentlichen Einrichtungen.
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Dies soll durch eine Sonderabgabe für Importeure finanziert werden, wie aus den am Freitag veröffentlichten Eckpunkten eines Gesetzentwurfs hervorgeht. Demnach sollen Energieunternehmen zehn Prozent ihrer Nettoerlöse abführen.

Dies betrifft Firmen mit einer Lizenz für den grenzüberschreitenden Handel, die methanreiches Erdgas auf dem heimischen Markt verkaufen. Mit diesen Mitteln sollen Gashändler für die Preisdifferenz entschädigt werden, die durch den Preisdeckel entsteht.

Hintergrund der Maßnahme ist die Lage in der Straße von Hormus. Eine Störung der Transporte von Flüssigerdgas (LNG) durch die Meerenge sei ein erheblicher Risikofaktor, hieß es in dem Entwurf weiter. Dies habe das Angebot verknappt und die Preise in Europa und Asien in die Höhe getrieben. Zwar sei die Gasversorgung Polens diversifiziert und sicher. Preissprünge am Markt könnten sich jedoch negativ auf die Endverbraucher auswirken.

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