Erfolgreicher Test

"Raketen-Drohne" sorgt jetzt für Formel-1-Spektakel

Ein Red Bull Formel-1-Auto fährt auf nasser Rennstrecke, fotografiert aus der Luft.
© Red Bull
Die Formel 1 revolutioniert ihre TV-Übertragungen, einen ersten Testlauf gab es vergangene Woche beim GP von Österreich in Spielberg.
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Seit Liberty Media in der Formel 1 das Sagen hat, wird Spektakel großgeschrieben. Den nächsten Schritt hat man am vergangenen Wochenende in Spielberg erfolgreich getestet.

Sogenannte Highspeed-Drohnen, die für spektakuläre Bilder sorgen, flogen mit etwa 300 km/h über die Strecken. Den ersten Test des Fluggeräts, das optisch einer Rakete gleicht, gab es bereits bei einem Privat-Test von Red Bull in Silverstone im Vorjahr.

Eine Red Bull Drohne steht am Boden vor einem Formel-1-Rennwagen.
© Red Bull

Ein Kilogramm leicht, aus Carbon gefertigt und mit modernster 5G-Technik ausgestattet: Die neuen Super-Drohnen, die von den Spezialisten der "Dutch Drone Gods" entwickelt wurden, sind ein echtes technisches Meisterwerk. In atemberaubenden 4 Sekunden beschleunigen sie von null auf 300 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei rund 350 km/h.

Strenge Regeln für die Sicherheit

Trotz der sensationellen TV-Bilder steht die Sicherheit der Fahrer und Zuschauer an oberster Stelle. Die Verantwortlichen der Formel 1 müssen für jeden Einsatz eine Genehmigung der lokalen Behörden einholen. Während Strecken wie Spielberg, Miami oder Bahrain rasch grünes Licht gaben, bleibt der Einsatz bei etwa der Hälfte aller Saison-Rennen strengstens verboten.

Ein Mann hält eine kleine Drohne mit Red Bull Logo in der Hand.
© Red Bull

Der Grund für die harten Auflagen ist simpel: Ein Absturz des Flugobjekts auf einen fahrenden Rennwagen hätte fatale Folgen. Deshalb fliegen die Drohnen derzeit nur seitlich versetzt zu den Autos und niemals direkt darüber. Längere Verfolgungsjagden direkt aus dem Windschatten sind aktuell aus Sicherheitsgründen noch undenkbar.

Die Formel 1 hat mit den neuen Drohnen ein echtes Highlight für die TV-Zuschauer geschaffen, muss aber den schmalen Grat zwischen Show und Sicherheit meistern. Bis alle Bedenken ausgeräumt sind, werden parallel auch weiterhin die bewährten Kameradrohnen im Einsatz bleiben, die an einer fixen Position über der Strecke schweben.

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