1. WM-Spiel

Rangnick: Startelf für das Jordanien-Match steht fest

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Der Teamchef hat den Spielern seine Entscheidung bereits mitgeteilt.
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Ralf Rangnick hat wenige Tage vor Österreichs WM-Start für Klarheit gesorgt. Der Teamchef bleibt der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft über das Turnier hinaus erhalten. Der 67-jährige Deutsche hat einen neuen Vertrag unterschrieben, der ihn vorerst bis Jahresende 2027 bindet. Das bestätigte der ÖFB am Samstag. Bei einer erfolgreichen Qualifikation für die EM 2028 verlängert sich der Kontrakt automatisch bis zum Turnier in Großbritannien und Irland.

Startelf steht

Vorerst aber liegt Rangnicks Fokus ganz auf der WM. Der Teamchef bezeichnete die Bedingungen im Basecamp in Goleta und im Trainingszentrum in Santa Barbara als "herausragend". Die Samstag-Einheit machten laut Rangnick erstmals alle Spieler voll mit, einer davon war der nachnominierte Dejan Ljubicic. "Wir haben uns für ihn entschieden, weil er schon dabei war. Er kennt unsere Spielweise, hatte mitentscheidenden Anteil an der Erfolgsgeschichte von Schalke (Anm.: Aufstieg in die deutsche Bundesliga) und ist auf verschiedenen Positionen einsatzfähig", erklärte der Teamchef.

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Er habe die Anfangsformation für das Jordanien-Spiel am Mittwoch (6.00 Uhr MESZ) bereits im Kopf und den Spielern auch mitgeteilt, verriet Rangnick, ohne ins Detail zu gehen. Erfreut zeigt sich der Deutsche über die Trinkpause jeweils zur Mitte einer Hälfte. "Das finde ich gut, weil wir die Möglichkeit haben, ein paar Dinge anzusprechen und zu korrigieren. Die Spieler sagen auch, dass das hilft. Sonst kannst du sie ja von außen kaum erreichen."

Rangnick blickt über Endrunde hinaus

Er werde einige Herzensprojekte wie eine neue Multifunktionsarena oder die Verbesserung der Nachwuchsarbeit vorantreiben und alles dafür tun, dass Österreich auch in drei, vier Jahren über eine leistungsfähige Auswahl verfüge, sagte der Deutsche am Samstag in Santa Barbara.

Welche Spieler nach der WM das ÖFB-Teamgerüst bilden werden, weiß der Deutsche selbst noch nicht genau. Bekannt ist bisher nur, dass sich Marko Arnautovic aus der Nationalmannschaft verabschieden wird. "In den letzten Tagen hatte ich das eine oder andere Einzelgespräch und habe dabei ein bisschen vorgefühlt, wie es bei den Spielern aussieht, gerade bei den erfahrenen Spielern", erzählte Rangnick. "Einige von ihnen werden sich erst nach der WM entscheiden."

Noch nicht ganz geklärt ist auch die Zusammensetzung seines künftigen Trainerstabs. Lars Kornetka konzentriert sich nach der WM ganz auf seinen Job bei Eintracht Braunschweig und verlässt den ÖFB, dafür erhält Onur Cinel eine fixe Anstellung. Der Deutsche und Stefan Oesen bleiben dem A-Team als Assistenztrainer definitiv erhalten. Rangnick: "Sie zählen zu meinen engsten und vertrautesten Mitarbeitern."

Zusätzlicher Assistenzcoach könnte kommen

Ein weiterer Coach könnte dazukommen, der dann vor allem für das Verhalten bei Standardsituationen zuständig wäre. "Das werden wir nach der WM entscheiden. Es muss keiner sein, der das hauptberuflich macht, er kann auch bei einem Verein tätig sein", meinte Rangnick.

Nach dem Turnier wird sich Rangnick auch um weitere Themen wie etwa die Errichtung einer modernen Event-Arena in Wien intensiver kümmern. "Wir wollen das mit noch mehr Leidenschaft und Power angehen", betonte der 67-Jährige und verwies in diesem Zusammenhang auf die modernen WM-2026-Stadien. "Da ist Österreich im Moment leider Lichtjahre davon entfernt."

Weitere Anliegen Rangnicks sind seine Charity-Projekte sowie die tägliche Bewegungseinheit. Auch die Nachwuchsentwicklung und die heimischen Ligen-Formate liegen ihm am Herzen. "Macht es Sinn, eine 2. Liga zu haben, in der aktuell vier Teams mehr spielen als in der höchsten?", fragte der Nationaltrainer. "Und eine Abstiegsregelung gibt es in der 2. Liga in Wahrheit schon lange nicht mehr, weil dauernd jemand in Insolvenz geht."

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