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Wirtschaftskammer-Beben: Ruck tritt zurück!
Nachdem er in den letzten Wochen aufgrund einer Tonaufnahme massiv unter Beschuss stand, ist Wirtschaftskammer-Wien-Chef Walter Ruck zurücktreten. Das bestätigte der Wiener Wirtschaftsbund in einer Aussendung.
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Rückzug ins Privatleben
In einer Presseaussendung erklärt der Wirtschafstbund:
"Walter Ruck, Präsident der WK Wien und Obmann des WB Wien, hat in der heutigen Vorstandssitzung des Wirtschaftsbund Wien mitgeteilt, dass er sich ins Privatleben zurückzieht. Der Vorstand dankte ihm für seine Arbeit. Margarete Kriz-Zwittkovits übernimmt als Obfrau des Wirtschaftsbund Wien und auch als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien."
Weiter heißt es in der Erklärung: "Die Ereignisse der letzten Wochen haben zu nachvollziehbaren Irritationen geführt, die von unserer eigentlichen Arbeit abgelenkt haben. Meine Aufgabe sehe ich darin, möglichst rasch einen Neubeginn zu organisieren und das verlorene Vertrauen wiederherzustellen, sowie den laufenden Reformprozess zügig und umsichtig umzusetzen“, so Kriz-Zwittkovits.
Die Ruck-Nachfolgerin:
Und außerdem: „Auch wenn mich diese großen Aufgaben überraschend ereilen, freue ich mich auf die Herausforderung, meinen Beitrag zu leisten, damit die Wirtschaftskammer Wien und der Wirtschaftsbund Wien in eine erfolgreiche Zukunft gehen können."
"Habe keinen Weinkeller, sondern offene Türen"
In einer weiteren Aussendung gibt es dann doch einen Seitenhieb auf ihren Vorgänger Walter Ruck und seine frauenfeindlichen Aussagen, die aus dem Geheimprotokoll zitiert wurden.
"Ich habe mit Präsident Ruck ein sehr gutes Arbeitsverhältnis gehabt. Seinen Schritt sich nun ins Privatleben zurückzuziehen halte ich für richtig. Ich werde die einzelnen Aussagen nicht kommentieren, diese betreffen die Vergangenheit. Lassen Sie es mich so sagen: Ich habe keinen Weinkeller, sondern offene Türen für die Unternehmerinnen und Unternehmer dieser Stadt. Jetzt kommt es zu einem Neuanfang."
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