Halbjahresbilanz

SBO: Gewinn bricht ein, doch Auftragslage hellt sich auf

Manufactoring bei SBO.
© SBO
Der niederösterreichische Ölfeldausrüster SBO musste im ersten Halbjahr 2026 einen herben Ergebniseinbruch hinnehmen. Der Umsatz sank um 19,3 Prozent auf 204,7 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern schrumpfte von 18,5 Millionen auf nur noch 0,2 Millionen Euro.
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Als Belastungsfaktoren nennt das Unternehmen den erwarteten Nachlaufeffekt aus dem schwachen Auftragseingang 2025 sowie operative Folgen des Nahost-Konflikts, der rund 15 Prozent des Konzernumsatzes betrifft.

Auftragseingang liefert Silberstreif

Positiver Kontrapunkt: Der Auftragseingang legte um 8,5 Prozent auf 235,3 Millionen Euro zu, der Auftragsbestand stieg seit Jahresbeginn sogar um 31,7 Prozent auf 117,9 Millionen Euro. CEO Klaus Mader sieht die Talsohle durchschritten und verweist auf die Precision-Technology-Sparte, die nach acht rückläufigen Quartalen erstmals wieder ein Umsatzplus verzeichnete.

Diversifikation als Strategie

Die EBITDA-Marge blieb mit 11,8 Prozent zweistellig, das Eigenkapital lag zum 30. Juni bei 427 Millionen Euro. Um die Abhängigkeit vom zyklischen Öl- und Gasgeschäft zu reduzieren, treibt SBO neue Geschäftsfelder wie Geothermie und 3D-Metalldruck voran – deren Anteil am Auftragseingang nähert sich bereits der Zehn-Prozent-Marke.

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