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Nach 15-Stunden: Clemens Pig mit 21 Stimmen neuer ORF-Chef
Es wurde letztlich der erwartete Favoritensieg: Clemens Pig ist neuer Generaldirektor des ORF. In einer Marathonsitzung, die in der Früh um 10 Uhr begann und nach Mitternacht - also nach über 15 Stunden - zu einem Ende gebracht werden konnte, hat sich der ehemalige Chef der APA gegen seine Mitbewerber durchgesetzt - mit 21 von 35 Stimmen.
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Affäre um Roland Weißmann
Damit wird Pig 2027 die interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurner ablösen, die nach der Affäre um Roland Weißmann das Amt übernommen hatte. Die Amtszeit von Pig läuft fünf Jahre.
Über 15 Stunden
Pig wurde vom ORF-Stiftungsrat aus seinen 35 Mitgliedern gewählt. Er musste sich zunächst einem Hearing stellen und dann der längsten Sitzung, die der ORF überhaupt je gesehen hat. Über 15 Stunden braucht Österreichs Öffentlich-Rechtlicher, um einen Generaldirektor zu finden. Klingt unglaublich? Gab es auch noch nie!
Rolle des Stiftungsrates
Pig tritt nach Roland Weißmann ein schweres Erbe an. Am Küniglberg ist der öffentliche Druck so groß, wie vielleicht noch nie. Es geht um Affären, politische Einflussnahme und die Rolle des Stiftungsrates - "das Gremium des Grauens", wie der Klub-Chef der NEOS Yannick Shetty im Nationalrat kürzlich sagte.
Die ganze Chronik nachzulesen bei oe24
Die ganze Chronik der irren XXL-Marathon-Sitzung um den neuen ORF-General lesen Sie hier im Detail im oe24-Ticker nach.
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Sieg des Favoriten
Es wurde letztlich der erwartete Favoritensieg: APA-CEO Clemens Pig ist Freitagnacht zum ORF-Generaldirektor ab 2027 gewählt worden. Er folgt mit 1. Jänner auf die gegenwärtige ORF-Chefin Ingrid Thurnher, die nicht erneut kandidierte. Der 51-jährige Tiroler erreichte im ORF-Stiftungsrat nach einer gut fünfzehnstündigen Marathonsitzung 21 von 35 Stimmen und kam damit auf die erhoffte Mehrheit.
Die Wahl ist entschieden: Erste Reaktion
In einer ersten Reaktion äußert sich Peter Westenthaler gegenüber oe24 zur Wahl von Clemens Pig: "Wie ich es seit Wochen vorhergesagt habe: Der Systemkandidat von SPÖ und ÖVP, der nicht einmal die Kriterien der Ausschreibung erfüllt, wurde von den roten und schwarzen, ferngesteuerten Stiftungsräten durchgeboxt. Ekelhafte, parteipolitische Besetzung. Als nächstes werden die vier Direktoriumsposten Rot-Schwarz besetzt und somit der ORF als Regierungsfunk einzementiert. Gute Nacht ORF!"
Die Plätze hinter Pig
Die übrigen Kandidaten erhielten folgende Stimmen: Sechs für Johannes Larcher, vier Stimmen für Markus Breitenecker, drei Stimmen für Lisa Totzauer und eine Stimme für Kathrin Zierhut-Kunz.
Nach 15-Stunden-Sitzung: Clemens Pig mit 21 Stimmen neuer ORF-Chef
Begründungen fertig, jetzt folgt die Abstimmung
Es ist soweit! Nach den Begründungen von 35 Stiftungsräten schreiten diese jetzt offiziell zur Wahl.
Westenthaler als "Wut-Chihuaha" bezeichnet
Nett geht es nicht zu im Stiftungsrat. Im Gremium, für das die Gebührenzahler aufkommen, gehen sie sich fast gegenseitig an die Gurgel. ÖVP-Stiftungsrat Bernhard Wiesinger schnappt Richtung Peter Westenthaler: "Wut-Chihuaha". Westenthaler hatte sich zuvor über die "Packelei" rund um die Pig-Bestellung echauffiert.
Pig holt 20 Stimmen
Pig hat wohl eine komfortable Mehrheit erreicht. Er benötigte 18 Stimmen aus dem 35-köpfigen Stiftungsrat und hat wohl 20 erreicht.
Der zweite Platz
Er hat wohl den zweiten Platz gemacht: Johannes Larcher. Larcher hat sechs Begründungen für sich erhalten. Das dürfte nach Pig der zweite Platz sein.
Eine Wahl und ein Rücktritt
Während Pig als neuer ORF-Chef fixiert wird, tritt der Promiarzt und Stiftungsrat Siegfried Meryn zurück. Der Grund: Ein emotionaler Streit mit Peter Westenthaler.
Noch läuft die Sitzung
Die Sitzung hat die 14-Stunden-Marke schon geknackt und geht zielsicher Richtung Stunde 15.
Pig ist durch und hat 19 Stimmen
Jetzt hat Pig schon 19 Stimmen. Er baut seinen Vorsprung aus.
Pig wohl durch
Jetzt hat er wohl die absolute Mehrheit: 18 Begründungen für Pig.
Pig baut Vorsprung aus
Der Vorsprung für Pig wird immer klarer. Nun sollen es schon 16 Begründungen für Pig sein. Zur Erinnerung: Er braucht 18 Stimmen aus dem 35-köpfigen Stiftungsrat, um eine absolute Mehrheit zu erreichen.
Pig vor ORF-Wahl?
Die Stiftungsräte begründen jetzt der Reihe nach ihre Entscheidung, die Wahl findet erst im Anschluss an diese Begründungen statt. Laut Stiftungsräten zeichnet sich im Sitzungssaal aber eine klare Tendenz in Richtung Clemens Pig als ORF-Chef ab.
Lange Begründungen vor der Abstimmung
Aus Angst vor Klagen und Anfechtungen der Wahl scheinen die Begründungen extralang auszufallen. Die Rede ist von rund fünf Minuten pro Begründung. In den ersten 27 Minuten gab es fünf Begründungen von fünf Stiftungsräten.
Um circa 23:30 Uhr sehen Sie den ersten Auftritt der neuen ORF-Spitze
Direkt nach der Wahl wird der neue Generaldirektor - oder die neue Generaldirektorin - vor die Kameras treten und ein Statement abgeben. Auf oe24 sehen sie den Auftritt live.
Jetzt Begründung, dann Abstimmung
Geschafft, die Hearings sind vorbei! Die Stiftungsräte schreiten zur Wahl. Erst folgt die Begründung, dann die Abstimmung. Gewählt wird geheim, allerdings auf Stimmzetteln mit dem Namen des jeweiligen Stiftungsrats.
Nach 12,5 Stunden Hearing geht es an die Abstimmung
Es ist der längste Wahltag in der Geschichte des ORF und er nähert sich dem Ende: Die Hearings von neun Bewerberinnen und Bewerbern sind abgeschlossen. Wer an die Spitze des ORF gewählt wird, könnte nun doch schon schneller feststehen - noch knapp vor Mitternacht.
Hearing ist vorbei!
Die letzte Kandidatin, Sonja Sagmeister, hat Präsentation und Fragerunde überstanden. Jetzt ziehen sich die 35 Stiftungsräte zur Beratung zurück.
"Ich gehe hier nicht raus bis ich nicht zur Generaldirektorin gewählt werde"
Die seit 10 Uhr laufende ORF-Wahl nimmt kein Ende. Zum Entsetzen der 35 Stiftungsräte sagt die letzte Kandidatin, Ex-ORF-Journalistin Sonja Sagmeister: "Ich gehe hier nicht raus bis ich nicht zur Generaldirektorin gewählt werde." So dringt es zumindest aus dem Stiftungsrat, in der 13. Stunde der ORF-Wahl.
Jetzt nur noch eine Befragung!
Lisa Totzauer, die ORF-Magazinchefin, hat Präsentation und Fragerunde hinter sich. Jetzt startet - in der 13. Stunde - die letzte Befragung. Ex-ORF-Journalistin Sonja Sagmeister ist an der Reihe und stellt ihren Plan für den ORF vor.
ZIB2 berichtet über "Nachtschicht"
Der ORF ist wieder Thema im ORF. In der ZIB2 berichten sie über eine "Nachtschicht". Wie lang die ORF-Wahl noch dauern wird, konnte man um 22 Uhr - nach mehr als zwölf Stunden Wahlgeschehen - nicht sagen.
"Nur" noch zwei Kandidaten: Ende ist absehbar
Jetzt ist es nur noch eine Frage von Stunden... Mit Lisa Totzauer präsentiert gerade die ORF-Magazinchefin den 35 Stiftungsräten ihr Programm. Ihr werden durchaus Chancen zugeschrieben, auch wenn Pig als Favorit gilt.
Altenburger fertig: Jetzt ist Lisa Totzauer dran
ORF-Magazinchefin Lisa Totzauer bewirbt sich bereits zum zweiten Mal um den Chefposten. Sie hat bei einer Abstimmung der ORF-Redakteurinnen und Redakteure Anfang der Woche die meisten Stimmen bekommen, nämlich 51%. Diese Abstimmung war allerdings nicht bindend. Nach ihr kommt noch Sonja Sagmeister an die Reihe. Dann wird abgestimmt.
ORF-Generalsbewerber gehen nach Hause...
Nach elf Stunden Sitzung gehen die ersten Kandidaten für den ORF-Generalsposten nach Hause. Die Rede ist von drei Kandidaten:
- Johannes Larcher macht eine kurze Pause nach vielen Stunden ORF. Er hofft, zurückzukommen.
- Markus Breitenecker hat sich auch verabschiedet, er komme wieder, wenn er bestellt wird.
- Eva Schütz ist auch gegangen, sie tritt heute bei Servus TV in Talk im Hangar auf: Thema ORF.
Armin Wolf macht sich lustig über Küniglberg-Spektakel
ORF-Star Armin Wolf hat sich mittlerweile aus seinem Urlaub gemeldet und die Vorgänge rund um die Wahl ironisch kommentiert: "Ich war ein bisschen traurig, dass ich diesmal wegen meines Urlaubs nicht den/die neue ORF-Chef·in in der #ZiB2 interviewen kann. Aber bis Montag Abend dürfte es sich jetzt eh knapp ausgehen."
Stichwahl denkbar - dann Pressekonferenz zur Geisterstunde
Obgleich Pig als Favorit in die Wahl am Abend geht, dürften auch Breitenecker, Totzauer, Zierhut-Kunz und Larcher Stimmen erhalten. Dadurch ist es denkbar, dass ein zweiter Wahlgang nötig wird, bei dem nur noch die beiden im ersten Wahlgang stimmenstärksten Kandidaten bzw. Kandidatinnen zur Wahl stehen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Wahlsieger bzw. die Wahlsiegerin gibt im Anschluss an die Wahl eine Pressekonferenz. Die wird dann allerdings wohl erst zur Geisterstunde nach Mitternacht stattfinden.
Historisch! Längste Stiftungsratssitzung aller Zeiten
Laut Stiftungsrats-Insidern könnte das Ergebnis erst nach Mitternacht feststehen. Drei Kandidaten werden nun noch befragt. Derzeit ist Ex-ServusTV-Chefredakteur Robert Altenburger dran. Danach kommen noch ORF-Magazin-Chefin Lisa Totzauer und Ex-ORF-Journalistin Sonja Sagmeister. Jede Befragung dürfte mindestens eine Stunde dauern. Danach startet der Wahlvorgang: Jeder der 35 Stiftungsräte muss seine Entscheidung begründen, was jeweils 2-3 Minuten dauern soll - also mindestens eine weitere Stunde. Gut möglich, dass das Ergebnis erst gegen 1 Uhr in der Früh feststeht. Schon jetzt ist es die längste Stiftungsratssitzung aller Zeiten!
Breitenecker ist fertig, jetzt ist Altenburger dran
Der nächste Kandidat ist ins Hearing gestartet. Robert Altenburger, Medienberater und ehemaliger Servus-TV-Chefredakteur, präsentiert sein Konzept.
Das gab's noch nie
Was auch schon jetzt feststeht: Es ist die längste Sitzung, in der ein neuer ORF-General gesucht wird, die es je gab.
Breitenecker-Befragung läuft
Noch immer läuft die Befragung von Markus Breitenecker. Es ist die nächste Marathon-Befragung eines Kandidaten für den ORF-General.
Was will Breitenecker, sollte er ORF-Chef werden?
Seine Ankündigung: Es soll eine vom ORF betriebene gemeinsame österreichische Streamingplattform geben. Selbiges will er auch auf europäischer Ebene, um mehr Werbegelder nach Österreich zu holen.
Jetzt nochmal Schokolade zur Stärkung
Ein Stiftungsrat verteilt jetzt Zotter-Schokolade. Das helfe dabei, durchzuhalten. Das Hearing dürfte noch länger dauern.
Gregor Schütze erklärt "Putz Dich"-Sager
Jetzt ist auch der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Gregor Schütze in der Medienlounge erschienen. Er gibt seine Sicht auf den "Putz dich"-Sager von Peter Westenthaler wider. Es sei großteils "eine extrem sachliche und hochprofessionelle Sitzung". Wenn diese sachliche Ebene in der Befragung verlassen werde, sei das "unseriös". Darauf habe er Westenthaler hingewiesen. Dieser habe, behauptet Schütze, den "Stiftungsrat kurzzeitig mit dem Fußballplatz verwechselt".
Westenthaler mit "Schwimmflügerl"-Sager
Stiftungsrat Peter Westenthaler gibt im oe24.TV-Interview eine erste Schätzung ab, wie lange es wohl noch dauern wird: "Mitternacht, schätze ich".
Einzelne Kandidatinnen und Kandidaten wolle er aber noch nicht bewerten. Es seien aber bessere und schlechtere dabei gewesen.
Zum "Putz dich"-Sager meint Westenthaler: "Auf einmal mischt sich der Herr Schütze da ein und springt ihm da mit Schwimmflügerl zur Seite". Davor habe Westenthaler den APA-CEO Clemens Pig hart befragt.
Zwei- bis dreimal sei es eben "emotional hochgekocht", so Westenthaler.
Jetzt startet Breitenecker-Hearing
Ex-ProSiebenSat.1Puls4-Geschäftsführer Markus Breitenecker präsentiert sich jetzt vor den 35 Stiftungsräten.
Der ORF-Marathon
Die Wahl des neuen ORF-Generals wird zum Marathon. In der Früh um 10 Uhr kam der Stiftungsrat zusammen, seitdem werden die Kandidaten der Reihe nach gegrillt. XXL-Befragung reiht sich an XXL-Befragung. In Summe wird die Wahl ein 12-Stunden-Marathon werden. Vor 22 Uhr ist wohl mit keinem Ergebnis zu rechnen. Es heißt also: Geduld haben!
Larcher übergibt an Breitenecker
Die Befragung von Larcher ist offenbar demnächst vorbei. Danach ist Ex-ProSiebenSat.1Puls4-Geschäftsführer Markus Breitenecker an der Reihe.
Thurnher-Update
ORF-Chefin Ingrid Thurnher war gerade bei den Medienleuten: "Wir wissen nicht, ob sich das für die ZiB2 ausgeht".
Larcher-Befragung dauert an
Die Befragung von Larcher ist nach wie vor im Gang. Er ist bereits rund eine Stunde im Hearing. Ein Ende der Befragung zeichnet sich derzeit noch nicht ab.
Der Favorit in der Pause
APA-CEO Clemens Pig hat sich nach seiner XXL-Befragung gezeigt. Im Gespräch mit oe24-Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel sagte er über sein Hearing: "Die Befragung war gut, aber lang."
Auch Larcher wirkte entspannt
Auch Johannes Larcher konnte vor seinem Hearing kurz erblickt werden. Auch er wirkt - so wie APA-CEO Clemen Pig - entspannt. Larcher wird derzeit von den Stiftungsräten befragt. Nach ihm kommt Markus Breitenecker.
Zweite geplante Sitzung wird vertagt
Die zweite für heute geplante Sitzung des Stiftungsrats wird vertagt.
In der zweiten Sitzung hätte der Stiftungsrat unter anderem den Jahresabschluss genehmigen sollen. Ein neuer Termin steht noch nicht.
Sieben Stunden verstrichen
Die Stiftungsratssitzung startete heute um 10 Uhr. Mittlerweile sind rund sieben Stunden verstrichen. Nach Johannes Larcher sind noch Breitenecker, Altenburger, Totzauer und Sagmeister beim Hearing an der Reihe. Erst dann wird gewählt. Es wird also noch dauern.
Schütz: "War sehr gut"
"Exxpress"-Herausgeberin Eva Schütz äußert sich nach ihrem Hearing im oe24.TV-Interview. "Es war, glaube ich, sehr gut", so die Herausgeberin.
Die Fragen seien sehr spannend gewesen. Es sei auch darum gegangen, wie man das Vertrauen in den ORF wiederherstellen könne.
Schütz jetzt fertig, Larcher kommt dran
Nach rund 40 Minuten ist jetzt auch das Hearing von Eva Schütz vorbei. Jetzt ist Johannes Larcher an der Reihe.
Pig wirkte nach XXL-Befragung entspannt
Favorit und APA-CEO Clemens Pig hat sich nach seiner XXL-Befragung (sein Hearing dauerte über 2,5 Stunden) kurz bei den Journalistinnen und Journalisten blicken lassen. Er wirkte entspannt.
Ein Statement wollte er noch nicht abgeben. Das Hearing sei "gut, aber lang" gewesen.
Sushi-Pause, jetzt Schütz
In der Pause gab es für einige Stiftungsräte übrigens Sushi. Jetzt ist Eva Schütz mit dem Hearing an der Reihe.
Jetzt geht es dann mit Eva Schütz weiter
Nach der Pause geht es mit "Exxpress"-Herausgeberin Eva Schütz weiter. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Nach Schütz kommen noch Larcher, Breitenecker, Altenburger, Totzauer und Sagmeister.
Westenthaler scherzte bereits, dass man den Anpfiff zur Fußball-WM wohl verpassen wird.
Pig-Hearing dauerte fast drei Stunden
Pigs Hearing dauerte insgesamt fast drei Stunden. Nachdem er sein Konzept rund 20 Minuten vorgestellt hatte, wurde er weit über zwei Stunden lang befragt. Dabei kam es auch zwischen den Stiftungsräten zu hitzigen Schreiduellen (siehe unten).
Jetzt gibt es erstmals zehn Minuten Pause.
Nächster Eklat im Pig-Hearing
Der Ton wird immer schärfer. Mehrere Sitzungsteilnehmer berichten bereits von scharfen Wortgefechten zwischen Peter Westenthaler, Stiftungsratschef Heinz Lederer sowie seinem Stellvertreter Gregor Schütze.
Wie der "Standard" nun berichtet, soll Westenthaler Schütze wörtlich "Putz dich" zugerufen haben.
Mehrere Ohrenzeugen sprechen von einer "Schande" für das ORF-Gremium.
Westenthaler widersprach übrigens einer früheren Darstellung, wonach das "Putz dich" an Lederer gerichtet gewesen sei. Es habe eben Schütze gegolten.
Nächster Wirbel
Stiftungsräte von ÖVP und SPÖ beschweren sich über den Befragungsstil von Peter Westenthaler und werfen ihm Suggestivfragen vor.
ORF-Wahl eskaliert: Schreiduell bei Pig-Hearing
Die ORF-Wahl wird nun immer brutaler. Seit weit über zwei Stunden wird der APA-CEO und Favorit Clemens Pig nun gegrillt. Und auch die Tonlage wird immer schärfer.
Zuletzt kam es dem Vernehmen nach auch zu Schreiduellen zwischen Stiftungsräten.
Hintergrund: Der von der FPÖ nominierte Stiftungsrat Peter Westenthaler soll Pig danach gefragt haben, ob er mit Stiftungsratschef Heinz Lederer über Direktorenposten gesprochen habe.
Daraufhin sollen Lederer und sein Stellvertreter Gregor Schütze gebrüllt haben, dass die Frage unzulässig sei.
Pig-Befragung dauert an
Pig wird weiterhin befragt. Wohl gemerkt ist er erst der dritte Kandidat, der im Hearing ist. Nach ihm folgen noch Schütz, Larcher, Breitenecker, Altenburger, Totzauer und Sagmeister. Es dürfte also noch ein langer Tag werden.
Immer wieder treffen Essenslieferungen für die Stiftungsräte ein.
Streit um Kompetenz, KI und Kanzler
Westenthaler soll sich bei Pig unter anderem darüber erkundigt haben, ob er den Bundeskanzler getroffen habe, was Pig auch bestätigte. Allerdings haben sich auch andere Kandidaten mit dem Kanzler getroffen.
Der zweite Streitpunkt soll das umfangreiche Konzept von Pig betroffen haben. Westenthaler soll Vorwürfe erhoben haben, wonach dieses mit Künstlicher Intelligenz erstellt worden sei. Pig wies die Vorwürfe vehement zurück.
Und auch die Frage, ob Pig die nötige Kompetenz mitbringe, wurde von Westenthaler aufgebracht. Der von der FPÖ nominierte Stiftungsrat soll auch mehrere Fachfragen gestellt haben, woraufhin es zum Streit mit anderen Stiftungsräten gekommen sein soll.
Krach im Hearing
Im Hearing von Favorit Clemens Pig dürfte es ordentlich gekracht haben. Der von der FPÖ entsandte Stiftungsrat Peter Westenthaler soll Pig 40 Minuten lang befragt haben. Auch KI-Vorwürfe rund um das Konzept von Pig soll Westenthaler vorgebracht haben. Pig bestritt das dem Vernehmen nach vehement.
Laut oe24-Informationen soll es auch zwischen den Stiftungsräten zu heftigen Diskussionen gekommen sein.
Überraschung um Larcher?
Im Hintergrund sollen mehrere ÖVP-Stiftungsräte überlegen, ob sie nun doch Ex-HBO-Manager Johannes Larcher, berichten ORF-Insider.
Dann könnte es jedenfalls zu einer Stichwahl kommen.
Westenthaler mit Fragen-Hagel an Pig
Die Stimmung am Küniglberg wird zunehmend von Streit und Nervosität überschattet.
Favorit Pig wurde in seinem Hearing offenbar alleine von Peter Westenthaler 40 Minuten lang befragt.
"Da dürfte es ziemlich zur Sache gegangen sein", berichtet Politik-Chefin Isabelle Daniel vom ORF-Zentrum.
Es dürfte ein langer Tag werden
Nach Pig kommen noch Schütz, Larcher, Breitenecker, Altenburger, Totzauer und Sagmeister. Bisher dauerte das Hearing eines Kandidaten jeweils rund eine Stunde.
Pig dürfte bereits im Fragen-Teil sein
20 Minuten dürfen die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Konzepte vorstellen. Danach dürfen noch Fragen gestellt werden. Pig ist seit rund einer halben Stunde im Hearing, er dürfte also bereits im Frage-Teil sein.
Stimmung "nervös bis gereizt"
Die Stimmung sei "nervös bis gereizt", berichtet oe24-Politikchefin Isabelle Daniel, die live vor Ort ist.
Schon die Auslosung, wer wann zum Hearing kommt, hat ungewöhnlich lange gedauert.
Für zusätzliche Nervosität dürfte ein Anwaltsschreiben von Johannes Zink, just der Anwalt von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ), an die Stiftungsräte gesorgt haben. In dem Schreiben führt er rechtliche Risiken an. Zudem kann jedes Bundesland eine Klage einreichen.
Auch die Befragungen der Kandidatinnen und Kandidaten ziehen sich. Kathrin Zierhut-Kunz, sie war als erste an der Reihe, wurde rund 40 Minuten lang befragt.
Jetzt startet das Hearing von Pig
Jetzt ist APA-CEO Clemen Pig an der Reihe. Er gilt bekanntlich als Favorit.
Sagmeister: "Alle sind nervös"
Laut ORF-Kandidatin Sonja Sagmeister seien alle Bewerberinnen und Bewerber "sehr nervös". Sie selbst sei "am entspanntesten", da sie "nur gewinnen" könne.
Petra Höfer im Hearing
Derzeit ist noch Petra Höfer, sie ist die zweite in der Reihenfolge, im Hearing. Nach ihr kommt APA-CEO Clemens Pig.
Schnitzel und Kartoffelsalat
Zum Mittagessen gibt es für die Journalistinnen und Journalisten Schnitzel, Kartoffelsalat, Reis und Krauftfleckerl. Zuvor gab es bereits Schokobananen von ORF-Chefin Ingrid Thurnher.
Zierhut ist noch dran
Die erste Kandidatin im Hearing, Kathrin Zierhut-Kunz, ist noch immer dran. Es dürfte also einige Fragen an sie geben.
Marathon-Sitzung läuft
Die Marathon-Sitzung ist bereits im Gang. Bis eine neue ORF-Chefin oder ein neuer ORF-Chef feststeht, dürften aber noch Stunden vergehen.
Stiftungsräte müssen Entscheidung begründen
Bei der Wahl müssen die einzelnen Stiftungsräte aufgrund des erstmals anzuwendenden Europäischen Medienfreiheitsgesetzes (EMFG) auch ein Statement abgeben, in dem sie ihre Entscheidung begründen. Das wird protokolliert, aber nicht veröffentlicht. Der Wahlakt in einer Wahlzelle ist an sich geheim. Die Stimmzettel sind jedoch namentlich gekennzeichnet.
Schokobananen von Thurnher
ORF-Chefin Ingrid Thurnher hat drei Packungen Schokobananen für die Journalistinnen und Journalisten gebracht. Als "Stärkung" für den langen Tag.
Reihenfolge steht fest
Jetzt steht auch die ausgeloste Reihenfolge für die Hearings fest:
1) Kathrin Zierhut-Kunz
2) Petra Höfer
3) Clemens Pig
4) Eva Schütz
5) Johannes Larcher
6) Markus Breitenecker
7) Robert Altenburger, Medienberater
8) Lisa Totzauer
9) Sonja Sagmeister
Heinz Lederer über Anwalts-Brief: "Furchtbar"
"Minutiös" erfülle man die Voraussetzungen für die Bestellung der neuen Generaldirektion laut dem neuen EU-Medienfreiheitsgesetz, sagt der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats Heinz Lederer. Jedem würden rechtliche Schritte gegen die Bestellung frei stehen. Allerdings gehe er nicht davon aus, dass das Erfolg habe. Als "furchtbar" verurteilte Lederer einen Anwalts-Brief an die Stiftungsrats-Mitglieder über mögliche strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen. Niemand des Gremiums müsse sich sorgen machen. Die Stiftungsräte würden sich nicht unter Druck setzen lassen, versichert Lederer.
Sitzung zur ORF-Chef-Wahl beginnt
In diesen Minuten beginnt der Sitzungsmarathon des Stiftungsrates. Die Hearings sollen bis zu sechs Stunden dauern.
Westenthaler arbeitet schon an Wahl-Anfechtung
Westenthaler rechnet jedenfalls mit der Bestellung von Clemens Pig zum neuen ORF-Chef. Und er kündigt rechtliche Schritte gegen die Wahl an: "Wir arbeiten bereits an der Anfechtung."
Bis zu sieben Stunden? Westenthaler kündigt Marathon-Sitzung an
Jetzt spricht Stiftungsrat Peter Westenthaler: "Ich werde die Kandidaten penibelst fragen und habe mich sehr gut vorbereitet", kündigt er auf oe24.TV an. Westenthaler kündigt Marathon-Sitzung an: "Nach fünf, sechs oder sieben Stunden werde ich meine Wahl treffen und den oder die beste Kandidatin wählen."
Wird Zierhut-Kunz kaufmännische Direktorin?
Zumindest zwei Stimmen wird ORFIII-Geschäftsführerin Kathrin Zierhut-Kunz erhalten - und zwar von den beiden FPÖ-Stiftungsräten. Zierhut-Kunz könnte jedoch nach der Wahl noch eine gewichtige Rolle spielen. Im Hintergrund soll es Gespräche geben, dass Zierhut-Kunz künftig kaufmännische Direktorin im ORF wird.
Regenbogen-Stimmen für Totzauer
Mit Stimmen darf auch ORF-Magazin-Chefin Lisa Totzauer rechnen. Sie soll laut oe24-Informationen zumindest eine Stimme vom Betriebsrat erhalten, sowie eine Stimme des von Andreas Babler nominierten SPÖ-Stiftungsrats Leonhard Dobusch. Auch die grüne Stiftungsrätin könnte für Totzauer stimmen. Ob auch die eine oder andere weibliche ÖVP-Stiftungsrätin für Totzauer stimmt, ist noch offen.
NEOS-Stiftungsräte stimmen für Breitenecker, wie viele ÖVP-Stimmen bekommt er?
Ex-Puls4-Chef Markus Breitenecker dürfte die Stimmen von zumindest zwei NEOS-Stiftungsräten erhalten, auch innerhalb des ÖVP-Freundeskreises soll es Stiftungsräte geben, die zu Breitenecker "tendieren".
Pig geht als Favorit in die Wahl: Bekommt er mehr als 20 Stimmen?
Favorit bei der heutigen ORF-Wahl ist der bisherige APA-CEO Clemens Pig. Dem Vernehmen nach soll er rund 20 Stiftungsräte auf seiner Seite haben. Dennoch könnte die Wahl heute zum Krimi werden: Denn einige Stiftungsräte wollen sich erst im Lauf der heutigen Sitzung entscheiden. Sollte kein Kandidat zumindest 18 Stimmen bekommen, würde es zu einer Stichwahl kommen.
Jeder Kandidat spricht 20 Minuten
Alle neun Kandidaten haben beim Hearing im Stiftungsrat jeweils 20 Minuten Zeit, ihre Konzepte zu präsentieren. Im Anschluss sind jeweils Fragen der Stiftungsräte an die Kandidaten erlaubt.
Showdown um ORF-Wahl: Die Sitzung startet um 10 Uhr
Im Sitzungssaal des Stiftungsrats, auch "Raumschiff" genannt, wird heute ein neuer ORF-Chef gewählt. oe24 berichtet im LIVE-Ticker hier.
Die Hearings
Die stundenlangen Hearings im Vorfeld mögen auch auf die starke Konkurrenz für den designierten ORF-Chef zurückzuführen sein - und einer besonderen Gewissenhaftigkeit angesichts des neuerdings geltenden Europäischen Medienfreiheitsgesetzes. So hatten sich unter anderen der einstige ProSiebenSat.1Puls4-Geschäftsführer Markus Breitenecker, ORF-TV-Magazinchefin Lisa Totzauer und der ehemalige HBO-Manager Johannes Larcher beworben, die allesamt mehrere Stimmen auf sich vereinten. Eine Stimme ging auch an ORF III-Co-Geschäftsführerin Kathrin Zierhut-Kunz. In Summe waren neun Personen zum Hearing direkt vor der Wahl im ORF-Zentrum geladen.
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