Die EZB hat insgesamt zehn Designvorschläge präsentiert. Sie teilen sich auf zwei Themenwelten mit jeweils fünf Entwürfen auf.
Unter dem Motto "Europäische Kultur" sollen berühmte Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven, Marie Curie und Leonardo da Vinci auf den Banknoten zu sehen sein. Auf den Rückseiten finden sich Szenen aus dem europäischen Kulturleben – etwa Straßenkünstler oder Sängerfeste.
Die zweite Themenwelt heißt "Flüsse und Vögel". Hier stehen Europas Natur und Tierwelt im Mittelpunkt. Unter anderem sind Eisvogel, Weißstorch und Bienenfresser Teil der Entwürfe. Auf den Rückseiten sollen dagegen europäische Institutionen wie das Europäische Parlament oder die EZB selbst zu sehen sein.
Jetzt dürfen die Bürger abstimmen
Zum ersten Mal in der Geschichte des Euro können Bürger ihre Meinung zu den künftigen Motiven abgeben. Die Online-Umfrage läuft bis zum 21. September und soll laut EZB weniger als zehn Minuten dauern.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde machte bei der Vorstellung deutlich, dass die Bevölkerung eingebunden werden soll: "Die Banknoten gehören Ihnen." Ende 2026 soll der EZB-Rat schließlich entscheiden, welches Design tatsächlich umgesetzt wird. Bis die neuen Scheine in unseren Geldbörsen landen, wird allerdings noch einige Zeit vergehen.
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Nicht nur schöner, sondern auch sicherer
Hinter der Neugestaltung steckt mehr als nur ein neues Aussehen. Die EZB will die künftigen Banknoten mit neuen Sicherheitsmerkmalen ausstatten und Fälschern damit einen Schritt voraus sein.
Außerdem sollen die Scheine langlebiger werden. Dadurch soll sich die Umweltbelastung durch die Herstellung und den Austausch der Banknoten verringern. Der Euro ist derzeit die gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 EU-Ländern.
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