Fixed for Argentina?
So reagiert das Netz auf »Messi-Bonus«: Spott, Wut & wilde Vorwürfe
Auslöser ist die Szene unmittelbar vor dem entscheidenden 3:2. Beim Vorstoß der Ägypter wird Hamdi Fathi im Strafraum am Trikot gezogen, die Pfeife von Letexier bleibt jedoch stumm. Wenige Sekunden später kontert Argentinien – Enzo Fernández köpft den Weltmeister ins Viertelfinale. Besonders brisant: Zuvor war Ägyptens vermeintliches 2:0 nach VAR-Eingriff wegen eines Fouls aberkannt worden.
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»Sie wollen das Messi im Turnier bleibt«
Für Ägyptens Teamchef Hossam Hassan war das zu viel. Auf der Pressekonferenz platzte dem 59-Jährigen der Kragen. "Das war ganz klar ein manipuliertes Spiel. Die ganze Welt hat das gesehen. Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis wurde durch interne und externe Faktoren beeinflusst." Anschließend legte Hassan noch nach: "Es geht nur ums Geld. Sie wollen, dass Messi im Turnier bleibt."
Auch der ägyptische Verband reagierte. Präsident Hany Abo Rida bestätigte eine offizielle Beschwerde bei der FIFA gegen Letexier und dessen Assistenten. Gleichzeitig fordert Ägypten eine Untersuchung der Schiedsrichterleistung sowie den Ausschluss des französischen Gespanns vom weiteren Turnier. Begründung: "eklatante Fehlentscheidungen" und eine "offensichtliche Doppelmoral".
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Lange Liste umstrittener Entscheidungen
Die Diskussion beschränkt sich aber längst nicht mehr auf dieses eine Achtelfinale. Wir erinnern uns: Bereits im Gruppenspiel gegen Österreich sorgte Argentinien für Wirbel. Vor dem 1:0 durch Lionel Messi räumte Alexis Mac Allister Xaver Schlager im Mittelfeld von hinten ab und unterband dessen Klärungsversuch. Schiedsrichter und VAR ließen weiterspielen, der Angriff lief – Messi traf wenig später zur Führung. Schon damals war von einem möglichen "Messi-Bonus" die Rede.
Auch weitere strittige Szenen werden nun wieder hervorgeholt: Messis ungeahndeter Tritt mit offener Sohle gegen Algeriens Aïssa Mandi, der ausbleibende Elfmeterpfiff für Kylian Mbappé gegen Senegal oder das harte Einsteigen Paraguays gegen Frankreich. Für viele Fans ergibt sich daraus ein Muster.
So reagiert das Netz auf "Messi-Bonus"
Auf X verbreiten sich inzwischen unzählige Memes. Nutzer zeigen FIFA-Präsident Gianni Infantino als Puppenspieler und Lionel Messi als Marionette, andere deuten den Namen des Weltverbands in "Fix It For Argentina" um. Auch KI-generierte Bilder eines Schiedsrichters im Argentinien-Trikot mit der Nummer 10 gehen viral.
So reagiert das Netz auf "Messi-Bonus":
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