Während 37 Prozent der Betriebe mit sinkenden Investitionsvolumina rechnen und 36,5 Prozent wegen schwächelnder Konjunktur gar keine Investitionen planen, erwarten 12 Prozent einen Anstieg. Damit liegt der Handel dennoch deutlich über dem landesweiten Schnitt von fünf Prozent.
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WKNÖ-Spartenobmann Franz Kirnbauer ordnet dies ein: "Die Investitionserwartungen im Handel sind also mehr als doppelt so hoch als im niederösterreichweiten Schnitt. Das ist ein Lichtblick, allerdings ein sehr gedämpfter. Denn das Investitionsklima ist auch im Handel nach wie vor viel zu schwach ausgeprägt."
Klarer Schwerpunkt auf zentrale Zukunftsthemen
Dennoch zeigt sich bei den getätigten Investitionen ein klarer Trend: Knapp drei von zehn Vorhaben sind Neuinvestitionen, wovon wiederum drei Viertel auf Ökologie und Nachhaltigkeit abzielen. Kirnbauer resümiert: "Niederösterreichs Handel setzt bei seinen Investitionsplänen also einen klaren Schwerpunkt auf zentrale Zukunftsthemen. Gerade angesichts der hohen und aufgrund internationaler Entwicklungen massiv schwankenden Energiepreise stehen dabei Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur bestmöglichen Reduktion der Energiekosten besonders im Fokus."
Insgesamt zählt der NÖ Handel aktuell 36.464 Betriebe mit knapp 112.000 Beschäftigten und 2.133 Lehrlingen, die dort ausgebildet werden.
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