Aufgepasst

Unwetter-Alarm: Superzelle steuert mitten auf Wien zu

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Am westlichen Mittelmeer zieht ein Extrem-Unwetter auf: Meteorologen warnen vor heftigen Gewittern, die auch Wien und ganz Österreich treffen können.
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Von Donnerstag bis Samstag rechnen Wetterexperten am westlichen Mittelmeer mit heftigen Gewittern, orkanartigen Sturmböen und gefährlichen Sturzfluten. Meteorologen sprechen mittlerweile sogar von einem echten "High-End-Szenario". Es sind vor allem beliebte Urlaubsziele wie die Küstenregionen in Frankreich, Italien, aber auch Spanien und Kroatien betroffen. Ab Donnerstag werden dort besonders heftige Unwetter erwartet. Doch auch Wien beziehungsweise ganz Österreich liegt in der Gefahrenzone.

Gefahr von Superzellen und Tornados

Auch Sturzfluten und sintflutartige Regenfälle sind möglich. Die Gefahr bleibt laut Wettermodellen bis Samstag bestehen. Selbst in der Schweiz wird mit ungewöhnlich hohen Niederschlagsmengen gerechnet – das zeigen die aktuellen Prognosen aus Europa. Etwas Entspannung bringt möglicherweise der Saharastaub, der laut Weather.com zwischen Mallorca und Italien nach Norden zieht. Dieser Staub hat eine dämpfende Wirkung auf Gewitter. "Der Saharastaub unterdrückt übrigens schon seit Monaten auch die Hurrikans über dem Nordatlantik – die Sahara staubt in diesem Jahr die halbe Welt ein."

Hohe Wassertemperaturen als Risikofaktor

Mit Blick auf den Herbst schlagen Meteorologen der Mittelmeerregionen Alarm: Das Meer ist aktuell ungewöhnlich warm – stellenweise bis zu 33 Grad. Laut Meteored España entwickelt sich das Wasser dadurch zu einer "tickenden Zeitbombe" für extreme Wetterereignisse. In diesem Zusammenhang taucht immer öfter das Wort "Medicane" auf – eine Mischung aus "Mittelmeer" und "Hurrikan". Trotzdem geben Wetterexperten Entwarnung für alle, die im Herbst eine Reise ans Mittelmeer geplant haben: "Millionen von Menschen werden ihre Reise unbesorgt genießen. Es handelt sich um keine alltägliche Angelegenheit, sondern es ist der absolute Extremfall." Empfohlen wird, die aktuellen Wetterwarnungen im Auge zu behalten, eine flexible Reiserücktrittsversicherung abzuschließen und bei angekündigten Unwettern die Küstenregionen zu meiden.

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