138 Einsätze
Unwetterfront flutet Keller und reißt Bäume um
Am frühen Freitagabend sorgte eine heftige Sturmfront in Vorarlberg für Chaos. Mit Windgeschwindigkeiten von über 80 km/h und starken Regenfällen richteten die Unwetter besonders in der Region Vorderland-Feldkirch Schäden an. Bäume stürzten um, Unterführungen und Keller liefen voller Wasser. Innerhalb von knapp eineinhalb Stunden verzeichnete die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) 138 Einsätze. Glücklicherweise gab es ersten Informationen zufolge keine Verletzten.
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Brennpunkt im Gebiet Vorderland-Feldkirch
Besonders hart traf es die Gebiete rund um Rankweil, Sulz, Weiler und Röthis, auf die allein 122 Einsätze entfielen. In Rankweil-Brederis prasselten in kürzester Zeit fast 30 Liter Regen pro Quadratmeter nieder, begleitet von Windspitzen über 80 Stundenkilometern und lokalem Hagel. Auch am österreichischen Bodenseeufer wurden die prognostizierten Sturmböen von über 60 km/h erreicht. Nach dem Durchzug der Front kurz nach 18.00 Uhr zeigten sich in manchen Landesteilen wieder einzelne Sonnenstrahlen.
Warnungen für große Teile Österreichs
Während sich die Lage in Vorarlberg entspannte, zogen im Tiroler Außerfern heftige Niederschläge nordwärts. Zwischen Ehrwald und Reutte soll ein heftiges Gewitter wolkenbruchartigen Regen bringen, berichtet "ORF Wetter" online. Es bestehe erhöhte Aquaplaning-Gefahr auf den Straßen. Teils massive Sturmböen werden erwartet.
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Auch der Wetterdienst GeoSphere Austria gab eine weitreichende Unwetter-Warnung heraus: "Es ist mit starken Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturm zu rechnen." Demnach bilden sich in labil-geschichteter Luft auch am Abend lokale teils kräftige Wärmegewitter aus. Neben kräftigen Regengüssen sind Sturmböen und punktuell Hagel möglich.
Experten warnen vor Unwetter
Die Experten warnen vor kleinen Muren, lokal überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern. Ein Blitzschlag kann zudem zu Stromausfällen führen und Gebäude oder Bäume in Brand stecken. Durch die starken Sturmböen können Gegenstände herumgewirbelt werden, Äste abbrechen und vereinzelt auch Bäume umfallen.
Österreich Ächzt unter einer Hitzewelle
© oe24
Prognose für heute Nacht
In der Nacht werden die Gewitter im Bergland weniger und halten sich am längsten im Westen, wo es nur teilweise auflockert. Von Linz ostwärts und im Süden ist die Nacht hingegen meist klar. Die Temperaturen sinken auf 23 bis 15 Grad, in manchen Tälern auf bis zu 12 Grad.
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