CR7 verpasst 980. Tor

VAR-Drama! Portugal schlägt Wales 1:0, Ronaldo-Tor aberkannt

Portugiesische Fußballspieler jubeln nach einem Tor bei einem Nations-League-Spiel in Lissabon.
© EPA
Drama um Cristiano Ronaldo: Beim 1:0-Erfolg von Portugal gegen Wales im Nations-League-Auftakt wurde dem Superstar sein 980. Karrieretor nach VAR-Prüfung aberkannt.
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Portugal feiert beim Trainerdebüt von Jorge Jesus einen gelungenen Start in die Nations League, doch für Superstar Cristiano Ronaldo endete der Abend mit einer bitteren Enttäuschung. Beim knappen 1:0-Heimsieg in Lissabon gegen zähe Waliser erzielte João Félix bereits in der 22. Spielminute den entscheidenden Treffer des Abends. Nach Zuspiel von Nuno Mendes zog der Offensivmann aus rund 20 Metern ab und traf zur verdienten Führung.

VAR bremst Cristiano Ronaldo bei Rekordjagd aus

Der 41-jährige Kapitän Cristiano Ronaldo, der im Vorfeld betont hatte, die magische Marke von 1.000 Karrieretoren knacken zu wollen, stand von Beginn an im Fokus. In der 59. Spielminute schien der große Moment gekommen: Nach einem Steckpass von Bruno Fernandes schob CR7 eiskalt zum vermeintlichen 2:0 ein. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn der Video-Assistent schaltete sich ein. Da der Routinier im Moment der Abgabe knapp im Abseits gestanden hatte, wurde das Tor richtigerweise wieder einkassiert.

Auswechslung ohne Torerfolg nach 68 Minuten

Cristiano Ronaldo verwirft im roten Portugal-Trikot enttäuscht den Blick nach oben und hebt fragend beide Hände.
Frust statt Jubel bei Cristiano Ronaldo: Dem 41-jährigen Kapitän der Seleção wird im heutigen Nations-League-Duell gegen Wales in Lissabon sein vermeintliches 980. Karrieretor nach VAR-Prüfung wegen Abseits einkassiert. © EPA

Für den gewinnbesessenen Angreifer blieb es ein unglücklicher Auftritt, bei dem er zuvor bereits mehrere Gelegenheiten vergeben und mit den Platzverhältnissen im Estadio José Alvalade getrampelt hatte. In der 68. Spielminute erlöste Coach Jorge Jesus seinen Kapitän und ersetzte ihn durch Gonçalo Ramos. Die Waliser brachten in der Schlussphase zwar kaum noch Gefahr zustande, doch auch Portugal agierte ohne CR7 am Feld im Angriff zu ungenau, um das Ergebnis weiter auszubauen.

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