Wahnsinn in Minute 100
Vom Pechvogel zum Helden! Ndukwe rettet Levante bei Startelf-Debüt
Der österreichische Youngster Ifeanyi Ndukwe hat bei seiner Startelf-Premiere für den spanischen Erstligisten Levante ein unvergessliches Drama erlebt. Im Heimspiel vor knapp 20.000 Zuschauern in Valencia gegen den FC Sevilla stand der 18-jährige Wiener, der im Sommer von der Wiener Austria nach Liverpool wechselte und aktuell nach Spanien verliehen ist, von Beginn an im Rampenlicht. Die Partie entwickelte sich von der ersten Minute an zu einem echten Spektakel, bei dem Ndukwe unfreiwillig die Hauptrolle im ersten Durchgang übernahm.
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Bitterer Fauxpas zur frühen Sevilla-Führung
Gegen früh drückende Gäste unterlief dem jungen Österreicher nach einer knappen Viertelstunde ein schwerer Schnitzer: Sein Rückpass auf Torhüter Mathew Ryan geriet viel zu kurz, woraufhin Sevillas Robbie Ure gedankenschnell dazwischensprang und mühelos zum 0:1 einschob (13.). Sevilla legte nach dem Seitenwechsel durch Felix Correia (54.) auf 0:2 nach, ehe Ivan Romero (57.) die Hausherren wieder heranbrachte. Was folgte, war eine der verrücktesten Schlussphasen der spanischen Liga-Geschichte mit gleich drei Treffern nach der 90. Minute.
Ifeanyi Ndukwe wird zum umjubelten Helden
Nachdem Adrian de la Fuente (92.) per Traum-Volley zum vermeintlichen 2:2 traf, schockte Isaac Romero (95.) Levante erneut. Weil Romero beim Jubel vor den Heimfans Gelb-Rot sah, warf Levante in Überzahl alles nach vorne. In der zehnten Minute der Nachspielzeit stand ausgerechnet der aufgerückte Ndukwe nach einem hohen Ball goldrichtig und drückte die Kugel zum stürmisch umjubelten 3:3-Endstand über die Linie. Durch den Punktgewinn hält Levante nach sieben Spielen bei sechs Zählern auf Tabellenrang 17.
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