Sicherheit

WEGA: 1.000 Mal Lebensgefahr

Detailaufnahme einer ballistischen Weste der Polizei-Spezialeinheit WEGA mit Funkgerät und Abzeichen.
© BMI
Wenn es in Wien brenzlig wird, zählt jede Sekunde – und genau dafür rüstet die WEGA jetzt massiv nach.
OE24 auf Google bevorzugen

300 neue taktische Plattenträger schützen die rund 250 Spezialkräfte künftig sogar vor Kalaschnikow-Beschuss nach VPAM 6.

Fast 1000 Mal ins Ungewisse

Die schockierende Zahl dahinter: Knapp 1000 Zugriffe pro Jahr, allein im ersten Halbjahr 2026 schon über 400. Bei 78 Prozent wissen die Beamten vorher nicht, ob der Gegner bewaffnet ist – ein Blindflug in Lebensgefahr, bei dem 93 Prozent der Einsätze in unter einer Minute entschieden werden.

Karner: „Sicherheit hat oberste Priorität"

„Gerade Einheiten wie die WEGA, die tagtäglich bei gefährlichen Einsätzen einschreiten, benötigen moderne Schutzausrüstung", warnt Innenminister Gerhard Karner eindringlich.

Härtetest vor der Aufnahme

Nur wer körperliche Extremtests, Schießprüfungen und psychologische Belastungsproben übersteht, darf überhaupt in die neunmonatige Spezialausbildung. Seit 1928 im Einsatz, rund um die Uhr im Stadtgebiet.

Fazit: Zwischen Sekundenbruchteilen und Kugelschutz kämpft Wiens Elitetruppe täglich um Leben und Tod.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden