Spekulationen

Weltmeister über Messi-Bevorzugung: Verlierer jammern

Ein argentinischer Fußballspieler jubelt mit erhobener Faust im Trikot bei einem WM-Spiel.
© APA/AFP/ODD ANDERSEN
Fußball-Legende Mario Kempes hat sich in die Diskussion um eine angebliche Bevorzugung der argentinischen Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der WM eingeschaltet.
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"Die Verlierer werden immer jammern", sagte der mittlerweile 71-jährige Weltmeister von 1978 dem Sender TyCSports. "Und um zu glauben, dass man dir eine Weltmeisterschaft schenkt, muss man schon sehr, sehr ... sein", meinte Kempes.

Vor allem im Internet kursieren Spekulationen, dass der Titelverteidiger bevorzugt würde. Dazu trugen Szenen bei wie das ungeahndete Foul von Lionel Messi im ersten Gruppenspiel gegen Algerien. Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung, danach schoss Messi noch zwei seiner drei Tore zum 3:0 gegen die Nordafrikaner. Außerdem gab es im Achtelfinale gegen Ägypten (3:2) in der hitzigen Schlussphase mehrere strittige Szenen, die Ägypter sahen sich bei Entscheidungen des Referees schwer benachteiligt. Des Weiteren befeuerten lobende Aussagen von FIFA-Boss Gianni Infantino über Messi und Argentinien die Verschwörungstheorien.

Eine faktische Grundlage für die Spekulationen gibt es aber nicht. Kempes, der seine Karriere Ende der 1980er-Jahre in Österreich (Vienna, St. Pölten, Krems) ausklingen ließ, meinte, er sei von einem kolumbianischen Radiosender gefragt worden, ob es wahr sei, dass man Argentinien die Weltmeisterschaft in Katar geschenkt habe und nun auch die Spiele. "Was soll man dazu sagen? Sollen sie doch weiterreden, kein Problem. Wenn man jedes Mal antwortet, wenn man gefragt wird, wird man noch verrückt."

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