Keine Kündigungen

WKO-Sparwelle trifft auch Niederösterreich

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich in St. Pölten.
Die Wirtschaftskammer Niederösterreich in St. Pölten. © WKNÖ
Die Wirtschaftskammer Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 rund 13 Millionen Euro pro Jahr einzusparen.
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Österreichweit plant die Wirtschaftskammer einen Sparkurs, der sich gewaschen hat: Mit bis zu 100 Millionen Euro sollen Unternehmen bei den Kammerbeiträgen jährlich entlastet werden. Gleichzeitig stehen auch Jobs auf dem Prüfstand – in der Bundeskammer sollen rund 200 von 800 Stellen wegfallen.

Der Rotstift wird auch in Niederösterreich angesetzt: Bis 2030 will die WKNÖ jährlich 13 Millionen Euro einsparen, um die hiesigen Unternehmen zu entlasten. Laut Direktor Johannes Schedlbauer sollen vor allem Sach- und Personalkosten um 15 Prozent sinken. Kündigungen seien allerdings ausgeschlossen - dafür wird man an die 100 Stellen nicht nachbesetzen. Parallel setzt man stärker auf Digitalisierung und interne Umstrukturierungen, während noch offen ist, welche Leistungen für Betriebe künftig konkret angepasst werden.

Besonders spürbar wird die Reform bei der sogenannten "Kammerumlage 2", die in Niederösterreich bis 2030 um 25 Prozent sinken soll und vor allem Arbeitgeber betrifft. Gleichzeitig bleibt die WKNÖ-Struktur mit sieben Sparten und 69 Fachgruppen bestehen, während die Rücklagen der Kammer vor allem für Investitionen wie die Sanierung des WIFI-Hauptgebäudes in St. Pölten weiter genutzt werden sollen. Die Unternehmen würden diese Struktur als ihre Branchenheimat sehen, wo sie wichtige Unterstützung erhalten, so der Direktor der WKNÖ.

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