Acht Sieger

Die Gewinner des "Goldenen Lenkrads 2011"

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Wir zeigen Ihnen die diesjährigen Sieger aller Klassen.

Die Auszeichnung " Goldenes Lenkrad " hat sich in den letzten Jahren in der Automobilindustrie zu einer heiß begehrten Trophäe gemausert. Initiator ist der deutsche Axel-Springer-Verlag (Auto Bild, Bild, etc.) und dieser verlieh die Auszeichnung nun für das heurige Jahr. Neben dem Goldenen Lenkrad wird auch immer die Auszeichnung "Grünes Lenkrad" für besonders umweltfreundliche Technologien vergeben. Hier zählte in diesem Jahr der PSA-Konzern zu den großen Abräumern.

So wurden die Sieger ermittelt
Insgesamt stellten sich 49 automobile Neuheiten aus sechs Kategorien der großen Herausforderung. Goldene Lenkräder gab es aber nur für die jeweils besten Kandidaten. Neben einer hochkarätigen, internationalen Fachjury (vier Gruppen: Chefredakteure, Rennfahrer, Techniker und Prominente) hatten auch die Leser von Auto Bild und Bild am Sonntag sowie die ihrer europäischen Schwesterblätter (auch Österreich) einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Sie konnten in den vergangenen Wochen ihr Votum abgeben und kürten die Sieger in den beiden Kategorien Sportwagen und SUV.

Das sind die Sieger 2011

Sieger des Goldenen Lenkrads 2011

Sieger: VW Up!

Sieger: BMW 1er

Sieger: Audi A6

Sieger: Mercedes SLK

Sieger: Porsche 911

Sieger: Mercedes M-Klasse

Sieger: Citroen DS5 Hybrid4 und...

...Peugeot 3008 Hybrid 4

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Bei den Kleinwagen setzte sich der brandneue VW Up! (vor Toyota Yaris und Kia Rio ) durch, in der Kompaktklasse konnte der neue 1er von BMW (vor Mercedes B-Klasse und VW Beetle ) die meisten Punkte sammeln, bei den Cabrios setzte sich der Mercedes SLK (vor BMW 6er Cabrio und Mercedes E-Klasse Cabrio) gegen seine Konkurrenten durch, bei den SUVs stand mit der neuen M-Klasse (vor Range Rover Evoque und Audi Q3 ) ebenfalls ein Mercedes ganz oben auf dem Siegespodest. Der Audi A6 (vor Mercedes C-Klasse Coupé und Opel Ampera ) sicherte sich den Platz an der Sonne in der Kategorie Mittel-und Oberklasse und bei dem Sportwagen konnte sich der brandneue Porsche 911 (vor SLS AMG Roadster und Lamborghini Aventador ) durchsetzen.

Der Sonderpreis "Grünes Lenkrad" ging an den Citroen DS5 und den Peugeot 3008 Hybrid4 (vor dem VW Passat Bluemotion ). Unter der Haube dieser beiden Fahrzeuge kommt der erste Diesel-Vollhybrid-Antrieb der Welt zum Einsatz. Trotz einer Systemleistung von 200 PS bleiben der CO2-Ausstoß und Normverbrauch erfreulich gering.

Kleinwagen:

  • VW Up!
  • Toyota Yaris
  • Kia Rio

Kompaktklasse:

  • BMW 1er
  • Mercedes B-Klasse
  • VW Beetle

Mittel- und Oberklasse:

  • Audi A6
  • Mercedes C-Klasse Coupé
  • Opel Ampera

Cabrios:

  • Mercedes SLK
  • BMW 6er Cabrio
  • Mercedes E-Klasse Cabrio

Sportwagenklasse (Leserwahl):

  • Porsche 911
  • Mercedes SLS Roadster
  • Lamborghini Aventador

SUV (Leserwahl):

  • Mercedes M-Klasse
  • Range Rover Evoque
  • Audi Q3

Grünes Lenkrad:

  • Peugeot 3008 Hybrid4 und Citroen DS5
  • VW Passat Bluemotion

Die Sieger aus dem Vorjahr

Sieger des Goldenen Lenkrads 2010

Sieger bei den Kleinwagen: Audi A1 mit 1.721 Punkten

Sieger bei den Kompakten: Opel Meriva mit 1.603 Punkten

Sieger in der Mittel-/Oberklasse: Mercedes CLS mit 1.772 Punkten

Sieger bei den Vans: VW Sharan mit 39,4 Prozent der Stimmen

Sieger bei den Luxusautos: Audi A8 mit 1.777 Punkten

Sieger bei den SUVs: Porsche Cayenne mit 29,1 Prozent der Stimmen

Sieger des "Grünen Lenkrads": Peugeot iOn (Elektroauto)

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Sieger des Goldenen Lenkrads 2011

Sieger: VW Up!

Sieger: BMW 1er

Sieger: Audi A6

Sieger: Mercedes SLK

Sieger: Porsche 911

Sieger: Mercedes M-Klasse

Sieger: Citroen DS5 Hybrid4 und...

...Peugeot 3008 Hybrid 4

Sieger des Goldenen Lenkrads 2010

Sieger bei den Kleinwagen: Audi A1 mit 1.721 Punkten

Sieger bei den Kompakten: Opel Meriva mit 1.603 Punkten

Sieger in der Mittel-/Oberklasse: Mercedes CLS mit 1.772 Punkten

Sieger bei den Vans: VW Sharan mit 39,4 Prozent der Stimmen

Sieger bei den Luxusautos: Audi A8 mit 1.777 Punkten

Sieger bei den SUVs: Porsche Cayenne mit 29,1 Prozent der Stimmen

Sieger des "Grünen Lenkrads": Peugeot iOn (Elektroauto)

Bilder von der Testfahrt mit dem Aventador

Flach und breit kauert der Avantador über dem Asphalt. Die Kurven auf der Teststrecke verleibt er sich förmlich ein.

Wenn man dieses Fahrzeug auf der Straße zu Geschicht bekommen sollte, dann wahrscheinlich nur aus dieser Perspektive.

Selbst in Weiß sieht der Top-Lambo nicht gerade unschuldig aus.

Im Heck lauert der 700 PS starke Zwölfzylinder, der den Aventador in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultiert.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 350 km/h.Gestartet...

...wird das Biest über den Schalter in der Mitteklkonsole. Letztere ist wie das...

...gesamte Cockpit sehr übersichtlich gestaltet.

Analog war gestern: Alle Anzeigen werden nur mehr digital eingeblendet.

Fotos vom Test des VW Up!

Von vorne wirkt das Auto sehr sympathisch. Hier haben die Designer Stilelemente von Beetle und Golf gekonnt kombiniert.

Seitlich fallen die extrem kurzen Überhänge auf. Sie und der lange Radstand verhelfen dem 3,54 Meter kurzen Up! zum besten Raumangebot seiner Klasse.

Am Heck konnten aber auch die VW-Designer nicht zaubern, dieses wirkt vergleichsweise schlicht.

Der erweiterbare Kofferraum schluckt bei Vollbesetzung 251 Liter. Leider erschwert die hohe Ladekante die Beladung,...

...dafür funktioniert das Umklappen der Rücklehnen spielend einfach.

Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet, gefällt mit solider Verarbeitung. Alle im Sichtfeld verbauten Materialien wirken zudem recht hochwertig.

Die serienmäßige Notbremsfunktion „City Brake“ basiert auf einem radargesteuerten System und leitet im Geschwindigkeitsbereich von 5 bis 30 km/h im Notfall eine Vollbremsung ein. Bei den Tests funktionierte das System immer einwandfrei.

Bilder vom neuen 1er BMW (2011)

Auch die zweite Generation des BMW 1er ist nach wie vor das einzige über die Hinterräder angetriebene Modell seiner Klasse.

Optisch ist der neue 1er vor allem an der markanten Frontpartie zu erkennen. Die schmal zusammenlaufenden Scheinwerfer und die steil stehende Niere sorgen für mehr Präsenz auf der Straße.

Die Seitenlinie wirkt durch den Wegfall der hängenden Lichtkante etwas gestreckter, orientiert sich ansonsten aber am Vorgänger.

Erstmals gibt es den 1er ausschließlich mit aufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren (TwinPower Turbo). Die 1,6 Liter-Benziner leisten zunächst 136 PS im 116i sowie 170 PS im 118i: Darüber hinaus wurden auch die Selbstzünder weiterentwickelt. Die 2,0 Liter-Dieselmotoren leisten 116 PS im 116d, 143 PS im 118d sowie 184 PS im 120d.

Auch das Heck wurde nur leicht überarbeitet. Hier fallen vor allem die etwas kleineren Rückleuchten und der massive Stoßfänger auf. Der Kofferrauminhalt legte um 30 auf 360 Liter zu, das Volumen kann durch die umklappbare Fondsitzlehne auf bis zu 1 200 Liter erweitert werden.

Das modern gestaltete Cockpit orientiert sich an den größeren Modellreihen. Die Materialien wirken durchwegs hochwertiger.

Optional kann man den Schlüssel zum Starten auch in der Hosentache lassen. Ein Druck auf den Startknopf genügt.

Der neue 1er wurde um 8,5 cm länger. Im Fond wuchs die Beinfreiheit um 2,1 cm.

BMW 6er Cabrio 2011

Breite Niere und schmale Scheinwerfer sorgen für Überholprestige.

Dank geteilter Rückleuchten wirkt das Heck des neuen 6er Cabrio noch bulliger.

Das Stoffverdeck ermöglicht ein elegantes, flaches Heckdesign.

Die Motoren leisten zunächst 407 oder 320 PS. Schwächere Varianten folgen später.

Das Verdeck öffnet in 19 und schließt in 24 Sekunden - das funktioniert auch während der Fahrt (bis 40 km/h).

Auch geschlossen macht das große Cabrio eine gute Figur.

Im Cockpit geht es sportlich-luxuriös zu.

Auf Wunsch gibt es ein neuentwickeltes Head-up-Display mit Farbanzeige.

Dunkles Nappa-Leder passt perfekt zum luxuriösen Auftritt.

Hinten sollen selbst Erwachsene ausreichend Paltz finden.

Fotos vom neuen Opel Ampera

Vorne sind die in Form eines Bumerangs gestalteten Scheinwerfergehäuse besonders aufflällig.

Das Design des Hecks wurde sehr auf Windschlüpfrigkeit getrimmt.

In der Seitenansiche wirkt der Ampera dynamisch. Auf den ersten Blick vermutet hier vermutet niemand ein Elektroauto.

Unter der Motorhaube steckt neben dem E-Motor auch ein kleiner Benziner zur Reichweitenverlängerung. Der Verbrenner aktiviert sich immer dann, wenn der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht hat. Dann startet der 86 PS starke 1,4-Liter-Benzinmotor automatisch und treibt den Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an.

Das Interieur des Ampera soll das moderne Antriebskonzept offenbar widerspiegeln.

Die beiden interaktiven, hoch auflösenden Farbmonitore wirken jedenfalls futuristisch. Statt der üblichen Rundinstrumente gibt es hinter dem Lenkrad das Driver Information Center (DIC) mit einem konfigurierbaren Farbdisplay.

Neben seiner Reichweite überzeugt der Ampera auch beim Platzangebot. So reisen bis zu vier Passagiere in bequemen Einzelsitzen. Im Fond wird es für groß Gewachsene über dem Kopf zwar etwas eng, an der Beinfreiheit gibt es aber nichts auszusetzen.

Der Kofferraum ist mit einem Volumen von 310 Litern zwar nicht gerade üppig, lässt sich dank der weit aufschwingenden Hekcklappe aber einfach beladen und via Umlegelehnen auf 1.005 Liter erweitern- nur die Ladekante fällt etwas hoch aus.

Eine Vollladung an der 230-Volt-Steckdose dauert vier Stunden. Zum Lieferumfang gehört ein sechs Meter langes Stromkabel samt Trommel, das im Kofferraum verstaut ist.

Die Vorderräder des Ampera werden rein elektrisch angetrieben. Eine 16-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 150 PS starken Elektromotor (370 Nm) mit Energie.

Je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur lassen sich bei vollständig aufgeladener Batterie Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometern rein batteriebetrieben zurücklegen.

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