Bank of America zahlt für Folgen der Finanzkrise

Die Bank of America arbeitet sich weiter an den Folgen der Finanzkrise ab. Der Rechtsstreit mit dem staatlichen US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac über den Verkauf von Hypothekenpapieren sei mit der Zahlung von weiteren 404 Millionen Dollar (297 Mio. Euro) beigelegt worden, teilte die zweitgrößte US-Bank am Montag mit.

Da der Betrag von der bisherigen Rückstellung der Bank für offene Rechtsfälle abgedeckt ist, belastet der Vergleich das Ergebnis nicht. Die Bank hatte sich auch schon mit Freddie Mac Anfang 2011 auf die Zahlung von 1,3 Milliarden Dollar geeinigt. Damals ging es allerdings um Geschäfte des Immobilienfinanzierers Countrywide, den die Bank zu Beginn der Finanzkrise 2008 übernommen hatte. Nun ging es um die Geschäfte des Mutterkonzerns selbst.

Da die Bank of America in der Finanzkrise auch noch die Investmentbank Merrill Lynch gekauft hatte, steht sie im Mittelpunkt zahlreicher Skandale. So musste die Bank, um die Sünden aus der Finanzkrise aufzuarbeiten, fast 50 Milliarden Dollar für Erstattungen und Rechtskosten im Zusammenhang mit fehlerhaften Hypotheken und unsauberen Zwangsvollstreckungen aufwenden.

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