Das internationale Schiedsgericht ICC hat dem arabischen Staatsfonds Mubadala aus den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 700 Millionen Euro zugesprochen, nachdem er gegen René Benko und die Signa-Gruppe geklagt hatte.
Der Vorwurf des Staatsfonds mit Sitz in Abu Dhabi – Benko war seinerzeit mit Ex-Kanzler Sebastian Kurz als Teil einer offiziellen Delegation dort zu Gast – lautet auf Verletzung von Finanzierungsvereinbarungen durch Signa Holding, Signa Prime, Signa Development, Familie Benko Privatstiftung, Laura Privatstiftung und René Benko selbst. Das Verfahren war 2023 bekannt geworden. Mubadala will sein investiertes Geld zurück – jetzt wurden den Gesellschaften rund 700 Millionen Euro zugesprochen. Das berichtet das Magazin "News" online.
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Da bei den verurteilten Signa-Gesellschaften kaum Vermögen vorhanden sei, würden jetzt die abgegebenen Garantien in den Fokus rücken – darunter mehrere Gesellschaften der Laura Privatstiftung sowie René Benko persönlich, berichtet "News". Diese Zusagen würden mit dem Schiedsspruch nun rechtlich relevant.