Börse Tokio schließt klar tiefer, Zypern im Fokus

Der Tokioter Aktienmarkt hat die Sitzung am Freitag mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der Nikkei-225 Index sackte um 297,16 Punkte oder 2,35 Prozent auf 12.338,53 Zähler ab.

Anhaltende Sorgen um Zypern drückten zum Wochenschluss auf den Tokioter Aktienmarkt. Russland hat die eigenen Verhandlungen über neue Finanzhilfen für Zypern inzwischen für gescheitert erklärt. Mit einem neuen Rettungsplan und ersten Sanierungsschritten bei Banken will Zypern nun einen Ausweg aus der Schuldenkrise erzwingen.

Überdies wurde auf eine Pressekonferenz des neuen japanischen Notenbankchefs Haruhiko Kuroda verwiesen. Dieser habe keine neuen Maßnahmen zur Schwächung des Yen gegenüber dem US-Dollar bekannt gegeben, hieß es aus dem Handel.

Unter dem steigenden Yen litten vor allem Exportwerte. So fielen Autowerte wie Toyota um 2,20 Prozent auf 4.880,0 Yen, Honda gaben 2,65 Prozent auf 3.670,0 Yen nach und Mazda ermäßigten sich um 2,68 Prozent auf 291,0 Yen.

Weiters waren die Aktien der beiden Kamera-Hersteller Olympus (minus 3,22 Prozent auf 2.222,0 Yen) und Nikon (minus 3,18 Prozent auf 2.252,0 Yen) weit unten im Nikkei-225 zu finden.