Deutsche Bank kündigt für 3. Quartal Sonderbelastungen an

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Die Deutsche Bank hat für das laufende Quartal Sonderbelastungen wegen des Stellenabbaus und der anhängigen Rechtsstreitigkeiten angekündigt. "Es gibt auf der Kostenseite Gegenwind", sagte Co-Chef Anshu Jain am Dienstagabend auf einer Finanzkonferenz in London. Dabei erwähnte er auch mögliche Einmalbelastungen durch den Abbau von Risikopositionen.

Das größte deutsche Geldhaus will bis zum Ende des ersten Quartals 2013 rund 90 Milliarden Euro an Risiken loswerden, um Eigenkapital freizusetzen. Das kann mit Ertragseinbußen und Buchverlusten einhergehen - insgesamt rechnet die Bank mit Kosten hierfür von einer halben Milliarde Euro, wie Jain deutlich machte.

Das Institut will zudem mehr als 1.900 Jobs streichen, vor allem im Investmentbanking. Zudem kämpft das größte deutsche Geldhaus in den USA und anderswo mit Klagen von Anlegern und offiziellen Stellen - unter anderem wegen mutmaßlicher Manipulationen am weltweiten Zinssatz Libor.

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