USA erheben neue Vorwürfe gegen Deutsche Bank

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Die USA haben im Rahmen ihrer Milliarden-Klage gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise neue Vorwürfe gegen Deutschlands größtes Geldhaus erhoben. Die Bank habe bereits vor der Übernahme der Immobilientochter MortgageIT gewusst, dass diese falsche Angaben gemacht habe, um sich Zugang zu einem Regierungsprogramm zu erschleichen, das für Hypotheken bürgte.

Dennoch habe die Bank die Übernahme durchgezogen, schrieb die US-Regierung in einer veränderten Version ihrer Anklage von Anfang Mai, die sie am Montagabend bei einem US-Gericht in Manhattan einreichte. "Das unrechtmäßige Handeln ging nach der Übernahme von MortgageIT durch die Deutsche Bank im Jänner 2007 nicht nur weiter, sondern wurde noch schlimmer", hieß es in der Anklage weiter.

Die USA fordern von der Deutschen Bank wegen der Vergehen insgesamt rund eine Milliarde Dollar (694 Mio. Euro). Das Institut wies die Vorwürfe erneut zurück und bekräftigte, sich "weiter energisch verteidigen zu wollen".

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