Griechenland-Abschreibungen brocken Postbank Verlust ein

Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen haben die deutsche Postbank im zweiten Quartal in die roten Zahlen gezogen. Unter dem Strich stand ein Minus von sieben Mio. Euro, teilte die Bank am Donnerstag in Bonn mit. Im ersten Quartal hatte das von der Deutschen Bank übernommene Institut dagegen noch einen Überschuss von 105 Mio. Euro erwirtschaftet.

Ihr Griechenland-Engagement wertete die Postbank in ihrer Bilanz um 186 Mio. Euro ab. Mit der Beteiligung am Rettungspaket für die Hellenen müssen die Institute Abschläge von 21 Prozent auf ihre bis Ende 2020 fällig werdenden Anleihen hinnehmen.

Auf die Bilanz der Deutschen Bank wirkt sich der Quartalsverlust der Postbank nicht aus. Das liegt an unterschiedlichen Bewertungen der von der Tochter gehaltenen Anleihen. Die Deutsche Bank hält derzeit 52 Prozent der Postbank-Anteile. Im kommenden Jahr kommen 39,5 Prozent hinzu, die noch die Deutsche Post besitzt.

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