DIW - Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich mehr als halbiert
"Die Krise im Euroraum dürfte die Exporte merklich dämpfen und zu einer wieder zunehmenden Zurückhaltung bei der inländischen Nachfrage beitragen", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. "Die Menschen in Deutschland werden wegen der Krise wieder nervöser. Das schwächt die Konsum- und Investitionsausgaben." Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt könne sich kurzfristig wieder verschlechtern.
Trotz der Unsicherheit durch die Eurokrise bleiben die Aussichten für die deutsche Wirtschaft aber gut. Die Weltkonjunktur werde sich in der zweiten Jahreshälfte erholen, weshalb die Exporte in den nächsten Quartalen wieder stärker zum Wachstum beitragen dürften.
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