Euro am Nachmittag kaum verändert
Enttäuschend ausgefallene Zahlen zur Industrieproduktion in der Eurozone hätten den Euro belastet, sagten Händler. Die Produktion war im September um 0,5 Prozent zum Vormonat gesunken. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.
Die britische Notenbank (BoE) beurteilt die Entwicklung auf dem heimischen Arbeitsmarkt spürbar optimistischer als noch vor wenigen Monaten, wie aus dem heutigen Inflationsbericht hervorging. Wegen der Kopplung ihrer Geldpolitik an die Arbeitslosenquote könnten deswegen Zinserhöhungen deutlich früher als bisher gedacht auf die Tagesordnung rücken. Der Euro kam daraufhin gegen das Pfund stärker unter Druck.
Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3415 (zuletzt: 1,3432) Dollar ermittelt und liegt damit 1,34 Prozent oder 0,0221 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8399 (0,8447) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2316 (1,2328) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 133,27 (133,87) japanischen Yen.
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