Euro am Nachmittag wenig bewegt

Der Euro hat sich heute, am frühen Freitagnachmittag, in einer sehr engen Bandbreite um die Marke von 1,36 Dollar bewegt. Gegen 15.00 Uhr notierte der Euro genau bei 1,3600 US-Dollar. Marktteilnehmer sprachen angesichts des gestrigen Thanksgiving-Feiertags in den USA von einem sehr ruhigen und impulsarmen Handel. Auch zum Wochenschluss findet nur ein verkürzter Handel an der Wall Street statt.

In der Früh rückte die Abstufung des Ratings für die Niederlande durch Standard & Poor's (S&P) in den Fokus. Wegen schwacher Wirtschaftsaussichten wurde dem Land die Topnote entzogen und die Kreditbewertung auf "AA+" gesenkt. Zugleich hoben die Bonitätswächter den Ausblick für das spanische Rating von "negativ" auf "stabil" an und die Kreditnote für Zypern von "CCC+" auf "B-". Der Devisenmarkt reagierte jedoch kaum auf diese Entscheidungen.

Am Vormittag standen dann Inflationsdaten aus dem Euroraum auf der Agenda. Die Teuerungsrate ist im November stärker gestiegen als erwartet, allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Die Verbraucherpreise lagen 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Bankvolkswirte hatten eine Rate von 0,8 Prozent erwartet. Im Oktober war die Inflationsrate mit 0,7 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren gefallen.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3611 (zuletzt: 1,3592) Dollar ermittelt und liegt damit 1,35 Prozent oder 0,0417 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar.

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