Euro gegen Dollar im frühen Handel leichter

Der Euro hat sich gegen den US-Dollar am Freitag in der Früh leichter gegenüber dem Vortages-Richtwert der Europäischen Zentralbank (EZB) gezeigt. Um 9.00 Uhr hielt die Gemeinschaftswährung bei 1,2258 Dollar, nach 1,2287 Dollar beim EZB-Referenzwert vom Donnerstag.

Die enttäuschend verlaufene Anleihenauktion Spaniens vom Vortag habe die Euro-Schuldenkrise wieder ins Bewusstsein der Investoren gerückt, schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in ihrem täglichen Devisenmarktkommentar. Das habe den Euro in seinem Erholungsversuch gestoppt. Trotz möglicher Verbesserungen im Tagesverlauf bleibe das technische Gesamtbild getrübt, so die Experten.

Gegen Mittag werden die Euro-Finanzminister in einer Telefonkonferenz über die Finanzhilfen für den spanischen Banksektor entscheiden. Gemeinhin wird mit einer Freigabe der Hilfen gerechnet. Am Donnerstag hatte der deutsche Bundestag Hilfszahlungen von bis zu 100 Mrd. Euro abgesegnet.

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