Euro im Frühhandel gegen US-Dollar schwächer

Der Euro hat sich zum US-Dollar am Montag im frühen europäischen Devisenhandel schwächer gegenüber dem Richtwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von Freitag gezeigt.

In ihrem täglichen Kommentar zu den Devisenmärkten zeichnen die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Aktivierung der griechischen Umschuldungsklauseln (Collective Action Clauses/CAC) für die Schwäche des Euro/Dollar-Kurses verantwortlich. Am Donnerstagabend war in Athen die Frist für das Umtauschangebot an die Anleihenhalter Griechenlands mit einer Beteiligungsquote von 85,8 Prozent zu Ende gegangen, noch unwillige Gläubiger sollen nun mit Hilfe der CAC zum Mitmachen am Schuldenschnitt gezwungen werden.

Infolgedessen stufte der in London ansässigen Branchenverband International Swaps and Derivatives Association (ISDA) den Schuldentausch als Kreditereignis ein, wodurch Kreditausfallsversicherungen (Credit Default Swaps/CDS) schlagend werden.

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