Euro nach starken US-Arbeitsmarktdaten klar tiefer

Der Euro hat sich heute, am frühen Freitagnachmittag, nach Veröffentlichung starker US-Arbeitsmarktdaten deutlich tiefer gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,2817 US-Dollar.

In den USA stieg die Beschäftigtenzahl im Juni außerhalb der Landwirtschaft überraschend deutlich um 195.000 Stellen. Experten hatten durchschnittlich mit einem Zuwachs von 165.000 Stellen in der weltgrößten Volkswirtschaft gerechnet.

Die Zahlen sind erfreulich und untermauern die Erwartungen, dass sich die US-Notenbank im Verlauf des Herbstes von den Anleihekäufen zurückzieht, hieß es von Analystenseite. Eine Abkehr vom konjunkturstützenden Kurs der Geldpolitik der US-Notenbank beflügelt den Dollar-Kurs.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,2883 (zuletzt: 1,2984) Dollar ermittelt und liegt damit 2,36 Prozent oder 0,0311 Einheiten unter dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8606 (0,8598) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2348 (1,2328) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 128,97 (129,64) japanischen Yen.

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