Euro pendelt weiter um 1,34 Dollar

Der Euro ist heute, am frühen Freitagnachmittag wieder knapp unter die Marke von 1,34 Dollar gerutscht. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3377 US-Dollar.

Nach den deutlichen Kursverlusten vom Vortag hat sich die Gemeinschaftswährung zum Wochenschluss bei 1,34 Dollar stabilisieren können, kommentierte ein Wiener Marktteilnehmer. Am Donnerstag hatten die Aussagen des EZB-Chefs Mario Draghi im Anschluss an die Zinssitzung den Euro auf Talfahrt geschickt. Da für den weiteren Tagesverlauf keine nennenswerten Impulse mehr auf der Agenda stehen, werden vor dem Wochenende auch keine großen Kursbewegungen mehr erwartet, hieß es.

Dagegen blickten die Investoren wieder verstärkt auf den Yen. Dieser hat heute zum Dollar den größten Kurssprung seit März 2011 verzeichnet. Auch zum Euro konnte die japanische Währung deutlich zulegen. Zuvor hat der japanische Finanzminister Taro Aso den jüngsten Sinkflug des Yen als zu schnell bezeichnet. Seit vergangenem November, als sich in Japan ein Regierungswechsel abzeichnete, hat der Yen zum Dollar um etwa 16 Prozent abgewertet. Zum Euro waren die Kursverluste mit rund 23 Prozent noch stärker.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3374 (zuletzt: 1,3546) Dollar ermittelt und liegt damit 1,36 Prozent oder 0,0180 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar.

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