Euro fällt deutlich unter 1,36 Dollar

Der Euro hat heute, am frühen Montagnachmittag deutlich zum US-Dollar nachgegeben. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3565 US-Dollar, nachdem er in der Früh noch klar über der Marke von 1,36 Dollar gelegen war.

Ein Wiener Marktteilnehmer verwies auf die wieder aufkeimende Unsicherheit bezüglich Italien und Spanien. In beiden Ländern sind die Risikoaufschläge für Staatspapiere zum Wochenstart wieder merklich gestiegen. In Italien rückten die Ende Februar anstehenden Parlamentswahlen in den Fokus. Kurz vor dem Urnengang holt der ehemalige Premier Silvio Berlusconi in Umfragen vor der Parlamentswahl deutlich auf.

In Spanien bereitet indessen der Arbeitsmarkt Grund zur Sorge. Im Jänner ist die Zahl der Erwerbslosen auf 4,98 Millionen und damit auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Zudem steht der konservative spanische Regierungschef Mariano Rajoy wegen einer Affäre um angebliche schwarze Kassen in seiner Volkspartei (PP) unter Druck, hieß es.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3552 (zuletzt: 1,3644) Dollar ermittelt und liegt damit 2,71 Prozent oder 0,0358 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. In London wurde heute beim Vormittags-Fixing ein Goldpreis von 1.664,25 Dollar je Feinunze (31,10 Gramm) ermittelt, nach zuletzt 1.669,00 im Nachmittags-Fixing am Freitag.

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