Euro setzt am Nachmittag Erholungskurs fort

Der Euro hat sich heute, am frühen Dienstagnachmittag fester gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3075 US-Dollar. Damit konnte sich die Gemeinschaftswährung etwas von ihren jüngsten Verlusten erholen. Am Mittwoch war der Euro unter 1,30 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit vier Wochen gerutscht.

Nach dem tagelangen starken Druck, den die US-Geldpolitik auf viele Anlageklassen und Währungen ausgeübt hatte, scheint sich die gesamte Marktstimmung zu stabilisieren. Hiervon profitiert auch der Euro. Am Nachmittag werden neue Konjunkturdaten aus den USA Hinweise darauf geben, ob sich die Konjunkturerholung wie von der Federal Reserve erwartet fortsetzt. Dies würde es der Fed ermöglichen, ihre expansive Geldpolitik im Laufe des Jahres etwas zurückzunehmen.

"Der Euro konnte sich stabilisieren, eine Wende zum Besseren ist dies vermutlich aber noch nicht", kommentierte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die jüngste Kursentwicklung. Vor allem, da nicht mit der Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB gerechnet werden dürfe: "Selbst wenn sich die Zahlen der Euro-Zone verbessern sollten, was wir als wahrscheinlich ansehen, verändert sich der Ausblick für die EZB-Politik vorerst nicht".

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3080 (zuletzt: 1,3032) Dollar ermittelt und liegt damit 0,86 Prozent oder 0,0114 Einheiten unter dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8572 (0,8531) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2338 (1,2326) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 129,39 (127,93) japanischen Yen.

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