Europa schließ trotz Ukraine mehrheitlich im Plus

Die europäischen Leitbörsen sind am Montag mehrheitlich im Plus aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich um 15,03 Einheiten oder 0,48 Prozent auf 3.131,57 Zähler.

Weiterhin im tiefroten Bereich notierten die Papiere von PSA Peugeot Citroen in Paris, die mit einem massiven Minus von 6,28 Prozent bei 12,83 Euro schlossen. Der französische Autobauer will im Zuge seiner Sanierung das Modellangebot drastisch zurückfahren. Mit einem stärkeren Markenprofil, weiteren Sparmaßnahmen und mehr Verkäufen in China will der kriselnde Konzern binnen drei Jahren wieder profitabel werden.

Im Euro-Stoxx-50 zeigten sich besonders Öltitel aufgrund der gestiegenen Ölpreise gefragt. Die Eskalation der Lage in der Ukraine schüre die Sorgen vor Versorgungsengpässen in Europa, hieß es von Marktbeobachtern. So notierten die Papiere des französischen Öl- und Gaskonzerns Total S.A. mit einem Plus von 2,88 Prozent auf 49,10 Euro. Auch die Aktien des italienischen Konkurrenten Eni schlossen mit einer Zunahme von 1,76 Prozent bei 18,46 Euro deutlich im Plus.